Vermisstenbildlisten
Die Vermisstenbildlisten sind Ende der 1950er Jahre entstanden. Alle beim DRK-Suchdienst registrierten Suchenden wurden damals um die Einsendung von Fotos ihrer vermissten Angehörigen gebeten. Die Fotos mit den Namen wurden nach Truppeneinheiten geordnet und dann zu Bildlisten zusammengestellt. Ab Dezember 1957 wurden diese gedruckt. Im Oktober 1958 war dann der komplette Satz aller Bildlisten fertig. Er bestand aus 225 Bänden mit über 125 000 Seiten. In 199 Bänden waren die Wehrmachtsvermissten, in 26 Bänden die Zivilverschollenen erfasst. Die Bände enthielten Angaben zu rund 1,4 Millionen Vermissten, zu 900 000 Personen gab es ein Foto.
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