Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart.
Richard von Weizsäcker

Die Vorfahren der Familie Richtsteiger aus Schönau bei Zwickau in Sachsen stammen angeblich aus Pöggstall in Niederösterreich, jedoch der Name Richtsteiger kommt im Kirchenbuch ab 1628 von Pögstall nicht vor, ebensowenig im ähnlich klingenden Purgstall

Joseph Richtsteiger, Stammurgroß- vater (Urgroßvater in 10. Generation), wanderte vor 1640 aus Niederösterreich nach Sachsen ein. Der genaue Zeitpunkt und der Grund für die Einwanderung ist nicht bekannt.

»Der Dreißigjährige Krieg schien Niederösterreich lange Zeit wenig zu berühren, lediglich zu Beginn dieses langen Krieges, als Graf Heinrich Matthias von Thurn mit dem Heer der aufständischen Böhmen auf Wien vorrückte, wurden einige Orte entlang der heutigen Brünner Straße geplündert. Gegen Ende des Krieges kam es jedoch weit schlimmer: Bei Jankau in Böhmen, etwa 60 km südöstlich von Prag, fand die letzte große Schlacht des Dreißigjährigen Krieges statt. Am 6. März 1645 besiegte ein schwedisch-protestantisches Heer unter Feldmarschall Lennart Torstensson die kaiserlich-habsburgischen Truppen unter Feldmarschall Melchior Graf von Hatzfeldt, womit für die Schweden der Weg nach Wien offen stand. Die schwedischen Truppen verwüsteten große Teile des Weinviertels, etliche Burgen wie Staatz und Falkenstein sind seitdem Ruinen. Der Markt Gaunersdorf, also das heutige Gaweinstal, wurde vollständig niedergebrannt.«

 

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