Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart.
Richard von Weizsäcker

Blog ancestry24 - Familienforschung Schweiker & Eberle

Willkommen auf unserem Familien-Blog. Hier veröffentlichen wir mehr oder weniger regelmäßig Beiträge zu unsereren Erfahrungen aus der Familien-Forschung, z.B. Ergebnisse unserer Suchen oder auch kleine Familiengeschichten und Ereignisse im Leben unserer Vorfahren. Die meisten der Blogbeiträge sind in Deutsch, nur einige Beiträge wurden und werden auch in Englisch angeboten.

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Seit Wochen hängt die Angst vor dem Damoklesschwert DSGVO über den Ahnenforschern. Alle haben Angst, dass Ihre Forschungsdatenbanken nun gegen den Datenschutz verstoßen und sie ihre Webseiten einstampfen müssen und die Mailinglisten und Foren sind voll von Diskussionen.

Ich habe mir dazu einige Gedanken gemacht. Fakt ist, die DSGVO betrifft den Datenschutz natürlicher Personen und ihrer personenbezogene Daten.

Eine natürliche Person ist der Mensch in seiner Rolle als Rechtssubjekt, d. h. als Träger von Rechten und Pflichten. [...] Mit der Vollendung seiner Geburt wird ein Mensch rechtsfähig. [...] Der Mensch verliert seine Rechtsfähigkeit mit dem Tod.

Das heißt, hier geht es um lebende Personen, das ist schon mal Fakt. Das heißt aber auch, das Sammeln von Daten verstorbener Personen ist von der DSGVO nicht betroffen. Also kann der Ahnenforscher dem Hauptziel seines Hobbys unbeschadet nachgehen.

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Als Folge der neueren Geschlechterdiskussionen stelle ich mir die Frage "Mit was sollte sich die Genealogie im eigentlichen Sinne befassen?" Dazu sollten wir uns die Definition genauer ansehen.

Genealogie, der Begriff kommt aus dem von altgriechisch γενεαλογία genealogía „Geschlechtsregister, Stammbaum“; zurückgehend auf γενεά geneá „Geburt, Abstammung, Sippschaft, Familie“ und λόγος lógos „Lehre“ und bezeichnet im engeren Sinne die historische Hilfswissenschaft der Familien­geschichts­forschung, allgemeinsprachlich Ahnenforschung.

Im weiteren Sinne bezeichnet Genealogie den genetischen Zusammenhang einer Gruppe von Lebewesen, die biologische Abstammung eines Lebewesens von anderen Lebewesen.

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Was mir immer wieder auffällt ist, daß viele im Internet und vor allem auf Facebook in diversen Ahneforschungsgruppen Anfragen stellen, die irgendwo mittendrin Anfangen. Da werden Antworten erwartet auf Fragen wie "Hallo, ich suche Informationen zu meiner Oma Maria Christina W.. Geboren am 28. 8.19xx in H., Kreis R.. Vater war Franz W., Bäckermeister. Leider leben meine Großeltern nicht mehr und ich habe auch durch meine Eltern keine Möglichkeit an Informationen zu kommen."

Was soll man darauf antworten? Was erwarten die Leute?

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Ich war noch nicht lange umgezogen von Thüringen, wo ich aufgewachsen bin, nach Baden-Württemberg. Im Zuge der "Wende" war meine große Familie, die bisher weitestgehend am selben Ort gelebt hat, auseinander gebrochen. Viele sind weggezogen und haben die neuen beruflichen und privaten Chancen genutzt, die sich ihnen boten. Meine Eltern hatten alles verloren, da mein Vater, von einem gierigen Bänker getrieben, seinen Betrieb aufgeben musste. Sie lebten inzwischen auch nicht mehr in unserer Heimatstadt. Als ich Kind war gab es bei uns viele Familienfeste zu denen alle Familienmitglieder kamen. Wir wohnten fast alle in der selben Stadt und es gab immer eine große Runde. Ich habe es geliebt dabei zu sitzen und zuzuhören was alle zu erzählen hatten.

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Walddorf ÖlmühleDie kleine Ölmühle mitten in Walddorfhäslach soll abgerissen werden. Aus Bürgersicht völlig unverständlich, denn bei der historischen Ölmühle direkt gegenüber dem Schloss handelt es sich unseren Untersuchungen nach um eines der ältesten Gebäude im Ort.

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Ich bin neugierig was meine Großeltern früher gemacht haben, woher sie kommen. Da gibt es noch eine Tante, die immer von früher erzählt. ABER das mache ich, wenn ich mal viel Zeit habe oder mehr Geld ürbrig ist, denn die Urkunden muss ich bezahlen.

Wie oft höre ich diese Argumentation oder lese sie im Netz von Menschen, die Familienforschung interessant finden, aber Gründe suchen, "nicht damit beginnen zu müssen".

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Eine Anleitung zur Recherche von Christina Holch [gekürzt]

Was haben meine Eltern, Großeltern, Onkels, Tanten zur Zeit der Nationalsozialismus gemacht? Waren sie verstrickt in das Nazisystem? Waren sie gar an Verbrechen beteiligt? Das Interesse an diesen Fragen lässt nicht nach und steigt in der Kinder- und Enkelgeneration sogar noch einmal an.

Eine Recherche zur eigenen Familie in der NS-Zeit dauert fast immer länger als zwei Monate. Man sollte mit mindestens einem Jahr rechnen. Man wartet ja schon Wochen, bis ein Archiv antwortet.

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Nach Ende des 2. Weltkrieges 1945 erfolgte die Wiederauferstehung der Tschechoslowakei. Und die Deutsch-Ethnischen Siedlungsgebiete (Sudetenland) in Böhmen (sowie Mähren und Österreich-Schlesien) wurden von den alliierten Siegermächten 1945 erneut der Tschechoslowakei zugeschlagen.
Die Vertreibung der Sudetendeutschen aus ihrer jahrhundertelangen Heimat durch die Tschechen begann unmittelbar nach Kriegsende und dem Zusammenbruch des »Dritten Reichs«. Die komplette Vertreibung der Deutsch-Ethnischen Bevölkerung der Tschechoslowakei war vom selbsternannten tschechischen Exil-Präsidenten Edvard Benesch (Beneš) bereits seit Dezember 1938 geplant und in seinem Londoner Exil nach 1940 weiter geplant und vorbereitet worden.

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Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß eine Erforschung der Vorfahren in Sachsen eine Mühevolle Arbeit ist. Zwar gibt sich die ev. Landeskirche Sachsen auf Ihrer Webseite sehr moderat mit ihren Hinweisen zur Familienforschung, aber in der Realität sieht die Unterstützung der sächsischen Kirchengemeinden eher schlecht aus. Entweder hat man sehr lange Wartezeiten oder man bekommt überhaupt keine Auskunft. Mit viel Glück, darf man selbst vor Ort suchen oder einen Berufsgenealogen schicken, wenn mann denn zu weit weg wohnt.

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Nun ist er schon wieder vorbei, der 67. Deutsche Genealogentag. Unter dem Motto 25 Jahre Deutsche Einheit - 25 Jahre grenzenlos forschen fand er in Gotha statt. Es waren wieder gute Tage für neue Informationen und zum Austausch mit den Mitforschern. Alte Bekanntschaten pflegen und neue knüpfen.

Veranstalter des Genealogentages ist die Deutsche Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände e.V. (DAGV), ausgerichtet wurde er 2015 von der Arbeitsgemeinschaft Genealogie Thüringen e.V. (AGT).

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