Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart.
Richard von Weizsäcker

Blog ancestry24 - Familienforschung Schweiker & Eberle

Willkommen auf unserem Familien-Blog. Hier veröffentlichen wir mehr oder weniger regelmäßig Beiträge zu unsereren Erfahrungen aus der Familien-Forschung, z.B. Ergebnisse unserer Suchen oder auch kleine Familiengeschichten und Ereignisse im Leben unserer Vorfahren. Die meisten der Blogbeiträge sind in Deutsch, nur einige Beiträge wurden und werden auch in Englisch angeboten.

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Die ersten Aussiedlungen Sudetendeutscher waren noch kriegsbedingt. Die deutschen Behörden begannen, da sich die Rote Armee unaufhaltsam näherte, mit der Evakuierung der Deutschen. Zum Teil flüchteten Deutsche in den Kriegswirren aber auch unorganisiert, da man sich nach dem Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion vor Racheaktionen fürchtete.

Mit Beginn des Maiaufstandes des tschechischen Volkes am 5. Mai 1945, noch vor der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai und somit noch vor der Befreiung durch alliierte Truppen, gelang es der tschechischen Bevölkerung, in Teilen des Landes die Kontrolle zu erringen. Dort kam es dann bereits zu ersten als „spontane Vertreibungen“ bezeichneten gewaltsamen Maßnahmen der tschechischen Bevölkerung gegen noch anwesende Volksdeutsche.

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Reichl Paul

Paul Reichl ist mein Urgroßvater, der Großvater meiner Mutter. Er ist geboren am 03.08.1884 in Chemnitz, Sachsen und angeblich in Komotau, Böhmen am 27.01.1924 verstorben, wo sein Sterbeeintrag aber nicht gefunden wurde.

Paul Reichl war Zeit seines Lebens Soldat der k.u.k. Landstreitkräfte Österreich-Ungarns. Er wurde 1905 einberufen zum k.u.k. Dragonerregiment „Eugen Prinz von Savoyen“ Nr. 13. Seit 1889 war das Regiment mit der Ergänzung an den Bereich des IX. Korps (Militär-Territorial-Bezirk Josephstadt) zugewiesen. Komandant war seit 1900 Oberstlieutenant-Oberst Walter von Sagburg zu Pfefferslehensegg, Gösslheimb und Gallo di Escalada.

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Bei der Erforschung der Vorfahren meiner Mutter landete ich sehr schnell im sächsichen Reinsdorf. War ja auch keine Kunst, meine Mutter konnte sich noch gut an die Verwandten dort erinnern. Sie lebte einige Monate bei einer Tante in Reinsdorf, als ihre Eltern nach der Flucht aus Böhmen nach einer neuen Heimat suchten.

Es handelt sich um die Vorfahren meiner Oma mütterlicher Seite. Deren Mutter, also meine Urgroßmutter, war eine geborene Rudert. Ihren Vater fand ich schnell über die Rückwärtssuche in den Personenstandsregistern. Dadurch hatte ich auch noch einen Namen von dessen Vater, meinem 3x Urgroßvater - oder auch dem Großvater meiner Oma - Friedrich Johann August Rudert.

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Ich will Euch mal etwas Mut machen. Hartnäckigkeit führt zum Erfolg!

Ich habe vor Monaten festegestellt, daß das Sterbedatum meiner Urgroßmutter, das ich aus den Unterlagen meiner Großmutter hatte, nicht gestimmt hat. Ein Zufall führte mich darauf, da es auf einem Foto Unstimmigkeiten gab. Ich habe hier bereits davon berichtet. Da ich sowieso noch einen wirklichen Beweis brauchte für mein Familienbuch, das ich schreibe, machte ich mich auf die Suche nach der Wahrheit. Mir war bekannt, wo sie gelebt hatte und wo sie beerdigt wurde. Es gibt sogar ein Foto vom Grabstein.

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Nun habe ich bis vor kurzem gedacht, ich hätte meine Ahnentafel bis zur 6. Generation relativ komplett, was die Lebensdaten angeht. Doch leider stellte sich vor einigen Wochen heraus, daß es da zwei mysteriöse Daten bei meinen Urgroßeltern gibt.

Zur Verifizierung meiner Daten, die aus den Unterlagen meiner Oma stammen, wollte ich die zugehörigen Sterbeurkunden bei den zuständigen Ämtern bestellen und da stellte sich heraus, daß beide Sterbedaten nicht korrekt sind.

Es handelt sich dabei um die Eltern meiner Oma mütterlicher Seite. Paul Reichl und Rosa Fanny Reichl, geb. Rudert. Die Familie Reichl lebte in Chemnitz in Sachsen und später, nach 1920 in Oberleutensdorf in Böhmen und hatte 7 Kinder.

Rosa Fanny Reichl, geb. Rudert mit Kindern

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Auf der Suche nach der Einordnung einer "Tante" von der es ein Foto in unserem Familienalbum gibt, bin ich auf einen Kriminellen in meiner entfernteren Familie gestoßen. Als ich den Zusammenhang der "Tante" zur Familie fand, geriet auch der Bruder ihres Ehemannes, Friedrich Wilhelm Benke, in mein Blickfeld. Ich bekam aus Chemnitz Melderegisterdaten zur Familie Benke. Diese waren sehr schlecht zu lesen, aber das Wort Sittlichkeitsverbrachen sprang mich direkt an.

Bewertung: 5 / 5

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In dieser Woche habe ich gelernt, daß man sich in der Familienforschung wirklich nicht auf gefundene Notizen oder Aussagen von Familienmitgliedern verlassen kann. Ich hatte das Sterbedatum meiner Uroma mütterlicher Seite von einem Zettel übernommen, den ich in ihrem Nachlaß gefunden hatte und auf dem so einige Daten der Familie standen.

Fanny reichl mit EnkelkindernVor einigen Tagen habe ich für meinen Blog in den alten Familienfotos gekramt und fand dieses Foto.

Bewertung: 5 / 5

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In meinem Fundus habe ich ein altes Familienfoto gefunden. Aufgenommen im Frühjahr 1950 in Holzhausen an der Eder. Auf dem Foto ist die Familie Kempe mit Oma Fanny zu sehen. Sie mussten 1946 Brüx im Sudetenland verlassen und kamen nach Hessen.

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Friedrich Johann August Rudert war in der Mitte des 19. Jahrhunderts Bergarbeiter in Friedrichsgrün. Er lebte 1879 mit seiner Familie im Friedrichsgrün Nr. 34. Er war ungefähr seit den 1850er Jahren mit Johanne Christliebe Chemnitzer, geb. am 01.07.1820 in Vielau verheiratet und hatte mit Ihr 6 Kinder. Johanne Christliebe starb am 21.05.1898 Friedrichsgrün Nr. 90.

Friedrich Johann August Rudert ist errechnet aus dem Sterbeintrag geboren am 23.02.1825 und starb am 12.11.1869 in Friedrichsgrün. Er war von Beruf Bergarbeiter und starb mit nur 44 Jahren an einem Lungenschlag (plötzlicher Tod durch Lungenembolie). Er hinterließ seine Frau mit 6 minderjährigen Kindern.

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Seit langer Zeit versuche ich die Lücke zu schließen, die ich in meiner 6. Vorfahrensgeneration noch als einzige habe. Dabei ist eine Forschung in Reinsdorf bei Zwickau nötig. Trotz vieler Versuche erhielt ich erst nach sehr vielen versuchen von der Kirchengemeinde Vielau Bescheid, daß ich nur selbst vor Ort nach den daten schauen kann, denn die Frau Pfarrer übernimmt keine Suche. Das Problem gibt es sehr vielfach in den sächsischen Kirchengemeinden, die selten zu einer Kooperation mit Familienforschern bereit ist. Das macht die Ahneforschung in Sachsen zu einem schwierigen Unterfangen.

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