Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart.
Richard von Weizsäcker

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Hier treffen sich verschiedene Familien

Our Family History - unsere Familiengeschichte - war schon als Teenager spannend für mich. In meinem Elternhaus wurde Familie gelebt. Meine Vorfahren bis zu den Urgroßeltern waren mir geläufig. Die Großmütter erzählten uns Geschichten aus ihrem Leben. So blieb es nicht aus, dass ich irgend wann begann mich mit Genealogie zu beschäftigen und nach meinen Vorvätern zu suchen. Inzwischen betreibe ich seit 2003 Ahnenforschung und habe umfangreiche Daten zur Abstammung der Familien Schweiker und Eberle gesammelt. Außerdem besitze ich eine umfangreiche Sammlung an Familienfotos. Unsere Altvorderen kamen teilweise von weit her. Es treffen sich hier verschiedene Familien und haben interessante Geschichten über sich und ihre Zeit zu erzählen.

Abstammung · Ancestry · Ascendance - Unsere Vorfahren

 

Familie Schweiker Familie Richter Familie Eberle

Schweiker - Piel - Harder - Türks - Gaiser - Peters - Solzbacher - Scholtis

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Ein Teil der Vorfahren stammt seit Jahrhunderten aus dem Württembergischen und der andere Teil verzweigt sich auf das Rheinland und Mecklenburg.

Richter - Reichl - Sopper - Rudert - Brünler - Hofhans - Benke - Walther

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Diese Vorfahren stammen aus dem Sächsischen und aus Böhmen, ein Teil verzweigt sich über Sachsen Anhalt nach Nordrhein-Westfalen.

Eberle - Fricker - Escheberg - Kurze - Grzeschik - Swientek - Malecha - Plura

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Die Vorfahren stammen aus dem Badischen  und dem Preußischen, sowie zu großen Teilen aus Oberschlesien.

ancestry24 Dauersuche nach folgenen Personen und Familien (Tote Punkte):

Geburtsdatum und Herkunft von Leopold Friedrich Martienssen, geb. 1751 in Stresau im preussischen, lebte in Güstrow.

Eltern und Herkunft sowie genaues Geburtsdatum von Philipp Ploum, geb. 1727, lebte bis zu seinem Tod in Herzogenrath, Beruf Torwächter.

Anmeldung

 

 

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Ahnengemeinschaften Schweiker

heuss miniEine Person der Ahnengemeinschaft Schweiker ist der erste deutsche Bundespräsident Theodor Heuss (1884 - 1963). Ein Teil seiner Vorfahren stammt aus Walddorf bei Tübingen.

 

 

Ahnengemeinschaften Eberle

benz mini Die Familie Eberle hat eine Ahnengemeinschaft mit dem Automobilbauer Carl Friedrich Benz (1844 - 1929). Ein Teil seiner Vorfahren stammt aus Pfaffenrot.

 

 

Genealogie

Ein paar Grundlagen
zum

Thema Genealogie >>

Geschichte

Wie die Vorfahren
gelebt haben.

Deutsche Geschichte >>

Auswanderung

Warum sie gingen und
wohin sie

auswanderten >>

Walddorf

Ein Stück Heimat
meiner

Vorväter >>

Kallich

Kirchspiel in Böhmen
und Heimat der Mutter.

Vorfahren >>

Schweiker

Namensentstehung
und Verbreitung der

Sippe Schweiker >>

Nach Ende des 2. Weltkrieges 1945 erfolgte die Wiederauferstehung der Tschechoslowakei. Und die Deutsch-Ethnischen Siedlungsgebiete (Sudetenland) in Böhmen (sowie Mähren und Österreich-Schlesien) wurden von den alliierten Siegermächten 1945 erneut der Tschechoslowakei zugeschlagen.
Die Vertreibung der Sudetendeutschen aus ihrer jahrhundertelangen Heimat durch die Tschechen begann unmittelbar nach Kriegsende und dem Zusammenbruch des »Dritten Reichs«. Die komplette Vertreibung der Deutsch-Ethnischen Bevölkerung der Tschechoslowakei war vom selbsternannten tschechischen Exil-Präsidenten Edvard Benesch (Beneš) bereits seit Dezember 1938 geplant und in seinem Londoner Exil nach 1940 weiter geplant und vorbereitet worden.

In den folgenden Jahren wurde von der tschechischen Exilregierung dafür sowohl um die Unterstützung der Westalliierten wie auch der Sowjetunion geworben. Allerdings immer unter der verbrämten tschechischen Falschaussage, daß nur sogenannte illoyale Minderheiten, einige Hunderttausende vertrieben werden sollten. Und dieser klar begrenzte Plan wurde von den Briten 1942 und den Amerikanern 1943 akzeptiert

und nach Kriegsende und der Kapitulation des »Dritten Reichs« am 8. Mai 1945, rächten sich die Tschechen an der Deutsch-Ethnischen Zivilbevölkerung des eigenen Landes für die Zerschlagung der 1. Tschechischen Republik 1938 durch das »Dritte Reich« sowie die Terrorakte der NS-Gewaltherrschaft gegen die tschechische Bevölkerung während der Zeit des Protektorats (u.a. Massaker von Lidice und Lezaky, 1942). Im Laufe der ersten Monate nach Kriegsende 1945 wurden ungefähr 250.000 Deutsch-Ethnische Personen ermordet, Tausende in tschechische Ghettos und Konzentrationslager eingesperrt und es begann die Phase der sogenannten »wilden Vertreibung«. Bis zum Ende der Konferenz der alliierten Siegermächte (Potsdamer Konferenz) am 2. Aug 1945 wurden durch diese sogenannten »wilden Vertreibungen« bereits ca. 750.000 Sudetendeutschen brutal aus ihrer Heimat vertrieben.

Die tschechische Exil-Regierung unter Benes hatte in London bereits seit 1938/40 die Vertreibung der kompletten Deutsch-Ethnischen Bevölkerung geplant und vorbereitet. Und Benes und seine tschechische Exilregierung hatte vor und nach der Kapitulation des »Dritten Reichs« alles getan, um keine Zeit zu verschwenden und bis zur »Potsdamer Konferenz«, durch die forcierten wilden Vertreibungen, die Großmächte vor vollendete Tatsachen zu stellen (vor allem die Westalliierten). Nun legte die neu auferstandene tschechische Regierung am 22. Juli 1945 auf der Dreimächtekonferenz der alliierten Siegermächte, »Potsdamer Konferenz«, ihre Pläne für die - bereits voll laufende und stattfindende - komplette Vertreibung der Deutsch-Ethnischen Bevölkerung aus der Tschechoslowakei vor.

Von Tschechen als sogenannte angeblich »organised transports« deklarierte Vertreibungen fanden von August 1945 bis Januar 1946 statt. Diese von den Tschechen - entgegen des Potsdamer Protokolls - durchgeführten angeblich »organisierten Transporte« gingen bis Ende 1945 schwerpunktmäßig in die »Sowjet-Besatzungszone«, um den britischen und amerikanischen Widerstand gegen die Vertreibungen einfach zu umgehen. Von Aug. 1945 bis 8. Jan. 1946 wurden auf diese Weise, laut Angaben der Tschechen, 70-75.000 Deutsch-Ethnische Bürger der Tschechoslowakei in die Sowjet-Besatzungszone vertrieben.
Ab Januar 1946 setzte die organisierte Vertreibung  mit voller Wucht und systematisch organisiert ein. Hierfür wurden im Spätherbst 1945 in der Tschechoslowakei sogenannte Aussiedlungslager als Sammel- und Quarantänelager eingerichtet. Insgesamt 107 Lager, davon 75 allein in Böhmen. In diesen Lagern wurden die Vertriebenentransporte zusammengestellt, wobei ein einzelner Transport ca. 1.200 Personen umfasste. Am 25. Jan 1946 traf der erste Sudetendeutsche Vertriebenentransport aus Budweis im Grenzdurchgangslager Furth im Wald in Bayern ein. Dieser Transport ging weiter nach Würzburg in Unterfranken. Von Januar bis November 1946 wurden über 1.000 Eisenbahnzüge mit durchschnittlich je 1.200 ausgeplünderten Sudetendeutschen Männern, Frauen und Kindern vollgestopft und in das besetzte Deutschland verbracht.

Nach amtlichen tschechischen Angaben wurden vom 19. Jan 1946 bis 18. Okt 1946 insgesamt ca. 1,85 Millionen Deutsch-Ethnische Bürger der Tschechoslowakei (»Sudetendeutsche«) aus ihrer Heimat vertrieben. Hiervon kamen 1,22 Millionen in die US-Besatzungszone Deutschlands und 0,63 Millionen in die Sowjet-Besatzungszone. Dazu kommen noch rund 0,37 Millionen Personen, die auf andere Weise, meist in der Sowjet-Besatzungszone Aufnahme gefunden hatten, so daß die Gesamtzahl (ohne die im Jahre 1945 bereits ausgetriebenen Deutschen) laut tschechischen Angaben ca. 2,23 Millionen beträgt.

Insgesamt vollzog sich der Verlauf der Vertreibung der Sudetendeutschen aus ihrer jahrhundertelangen Heimat in 2 Hauptphasen:

  1. Bis ca. 5 Mai 1945: erfolgte die Mitnahme einzelner Personen in Flüchtlingstreks (z.B. aus Schlesien) und Kolonnen der zurückweichenden deutschen Wehrmacht
  2. Zwischen Mai 1945 und Dez. 1945: Massenaustreibungen (wilde Vertreibungen) aus bestimmten deutschen Sprachinseln und Randgebieten durch tschechoslowakische Verwaltungsbeamten und die Partisanen Armee, mit gleichzeitigem brutalen Massenterror
  3. Von Aug 1945 bis Jan. 1946: sogenannte angeblich »organisierte Transporte« vorwiegend in die Sowjet-Besatzungszone
  4. Von Nov. 1945 bis 19. Jan 1946: Flucht von Einzelpersonen, sogenannte Flucht über die Grüne Grenze
  5. Von 25. Jan 1946 bis 27. Nov 1946: Massenvertreibung (»Odsun«), mit mehr als 1.000 Eisenbahntransporten mit durchschnittlich 1.200 Personen pro Transport
  6. Nach Nov 1946: nur noch Einzeltransporte oder sogenannte Familienzusammenführungen oder Aussiedlungen. Hierzu zählten Tausende von Sudetendeutschen, die durch Benes Retributionsdekrete von tschechischen Volksgerichten zu mehrjähriger Zwangsarbeit verurteilt wurden und viele erst nach 1955 freigelassen wurden.

Die Flüchtlings-Transporte des Jahres 1946 [Wilhelm Jun, Augsburg/Pohrlitz,Version 2009]

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Clair Sch.
Autor: Clair Sch.Website: http://www.ancestry24.deE-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Webmaster, Genealoge und Blogger
Ahnenforscherin seit 2003, blogge ich seit 2012 über meine Familie, meine Forschung und die Genealogie. Ich betreibe mehrere Webprojekte, die im Zusammenhang mit Familienforschung und Geschichte stehen.

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Wissenswertes

"Was interessieren Dich Leute, die Du nicht kennst und die seit hunderten von Jahren tot sind?"

Bekanntester Spruch der befragten Familienmitglieder, den man in seiner Forschung so zu hören bekommt.

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