Familienforschung Schweiker und Eberle
 Ortsfamilienbuch Kirchspiel Kallich


  Die katholische Kirche in Kallich

Herzlich willkommen!

In dieser Datenbank sind die Kirchenbuecher von Kallich, Kienhaid, Natschung, Heinrichsdorf und Gabrielahuetten erfasst. Die Familien wurden zusammengefasst. Es entsteht also ein Ortsfamilienbuch (ab 1675 - Kallich, Gabrielahuetten bis 1834, Kienhaid bis 1841, Natschung bis 1846, Heinrichsdorf bis 1834)

Paragraph 87b (1) S. 1 UrhG Der Datenbankhersteller hat das ausschliessliche Recht, die Datenbank insgesamt oder einen nach Art oder Umfang wesentlichen Teil der Datenbank zu vervielfaeltigen, zu verbreiten und oeffentlich wiederzugeben.

Sie duerfen aus dieser Datenbank Daten entnehmen, sofern diese Daten Ihre persoenliche Familienforschung ergaenzen. Bitte nennen Sie die Quelle. Sollte ich wilde Datenabschreiberei aufdecken, werde ich gerichtliche Schritte einleiten.

belegte und gepruefte Eintraege sind mit * gekennzeichnet

vorkirchenbuchliche Quellen:
Mannschaftsbuch der Herrschaft Rothenhaus von 1649. Die dort erwaehnten Personen sind mit (M) gekennzeichnet.
Bergmann'sche Exulantensammlung, Kallicher Gerichtsbuch von 1651, Kallicher Grundbuch

Die Kirchenbuecher beginnen 1675, wobei im ersten Geburtsbuch die zwei ersten Jahre 1675 und 1676 komplett fehlen. Ausserdem fehlen zwischendrin einige Seiten und Anfang 1700 sind die Eintraege sehr schlampig gefuehrt.

Bisher erfasste Kirchenbuecher:

Mischbuecher 1675 - 1741:
N, O, Z | 1675 - 1722 | 71/1 | Kalek, Kienhaid, Nacetin (N bis 1886) - erfasst,
Pruefung laeuft
N, O, Z | 1722 - 1741 | 71/2 | Kalek, Kienhaid, Nacetin
(mit Reg. O A-Z 1722-1784 S.128-134) - erfasst

Tauf/Geburtsbuecher 1742 - :
N | 1741 - 1786 | 71/3 | Jindrichova Ves, Kalek, Kienhaid, Nacetin
(mit Reg. N A-K 1722-1749 S.159-162) - erfasst
N | 1784 - 1795 | 71/6 | Gabrielina Hut, Kalek - erfasst
N | 1784 - 1805 | 71/13 | Nacetin - erfasst
N | 1784 - 1814 | 71/18 | Jindrichova Ves - erfasst
N | 1784 - 1827 | 71/23 | Kienhaid - erfasst
N | 1795 - 1814 | 71/7 | Kalek - erfasst
N | 1806 - 1846 | 71/14 | Nacetin - erfasst
N | 1814 - 1821 | 71/8 | Kalek - erfasst
N | 1814 - 1829 | 71/19 | Jindrichova Ves - erfasst
N | 1821 - 1847 | 71/9 | Kalek - Erfassung laeuft (bis S. 63 - 1834)
N | 1828 - 1857 | 71/24 | Kienhaid - Erfassung laeuft (bis S. 15 - 1841)
N | 1829 - 1862 | 71/20 | Jindrichova Ves - Erfassung laeuft (bis S. 13 - 1835)
N | 1846 - 1861 | 71/15 | Nacetin -
N | 1847 - 1875 | 71/25 | Gabrielina Hut, Kalek -
N | 1856 - 1890 | 71/28 | Gabrielina Hut -
N | 1858 - 1888 | 71/34 | Kienhaid -
N | 1861 - 1884 | 71/29 | Nacetin -
N | 1863 - 1891 | 71/31 | Jindrichova Ves -
N | 1875 - 1891 | 71/26 | Kalek -
N | 1884 - 1903 | 71/30 | Nacetin -
N | 1891 - 1908 | 71/40 | Kalek -

Heiratsbuecher 1742 - :
O | 1742 - 1790 | 71/4 | Jindrichova Ves, Kalek, Kienhaid,Nacetin
(mit Register 1784 - ca. 1945/50 ab S. 56) - erfasst
O | 1784 - 1832 | 71/10 | Gabrielina Hut, Kalek - erfasst
O | 1784 - 1854 | 71/16 | Nacetin - erfasst
O | 1784 - 1860 | 71/21 | Jindrichova Ves - erfasst
O | 1784 - 1893 | 71/35 | Kienhaid - Erfassung laeuft (bis S. 25 - 1864)
O | 1833 - 1878 | 71/27 | Gabrielina Hut, Kalek - Erfassung laeuft (bis S. 28 - 1850)
O | 1861 - 1904 | 71/32 | Jindrichova Ves -
O | 1879 - 1916 | 71/37 | Kalek -

Sterbebuecher 1742 - :
Z | 1742 - 1786 | 71/5 | Jindrichova Ves, Kalek, Kienhaid, Nacetin
(mit Register Z A-Z 1784 - Ende S. 79-200) - erfasst
Z | 1784 - 1816 | 71/11 | Gabrielina Hut, Kalek - erfasst
Z | 1784 - 1846 | 71/17 | Nacetin - erfasst)
Z | 1784 - 1846 | 71/22 | Jindrichova Ves - Erfassung laeuft (bis S. 35 - 1834)
Z | 1784 - 1877 | 71/36 | Kienhaid - Erfassung laeuft (bis S. 22/1 - 1842)
Z | 1816 - 1870 | 71/12 | Gabrielina Hut, Kalek - Erfassung laeuft (bis S. 21 - 1834)
Z | 1846 - 1886 | 71/33 | Jindrichova Ves -
Z | 1846 - 1912 | 71/39 | Nacetin -
Z | 1870 - 1912 | 71/38 | Gabrielina Hut, Jindrichova Ves, Kalek, Kienhaid, Nacetin -

N = Geburten, O = Trauungen, Z = Sterbefaelle

Diese Datenbank enthält derzeit 11591 Personen.


Aufmacher-Artikel

feature 2 Geschichte der Sudetendeutschen Die Sudetendeutschen sind kein einheitlicher Stamm. Sie bevoelkerten hauptsaechlich die Randgebiete zu Niederbayern, Franken, Obersachsen und Schlesien.

feature 3 Orte im Komotauer Land Orte des Kreises Komotau in alphabetischer Reihenfolge

feature 4 Friedhoefe und Gedenksteine Kallich, Natschung, Gabrielahuetten und Kienhaid

 
Kontakt

email imageWenn Sie Fragen oder Anmerkungen zu dieser Website haben, so kontaktieren Sie uns bitte. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.


Besuchen Sie auch unsere

Webseite

 

Zeichenerklärung:

(A) = Auswärtige, das heißt, sie haben wohl nie im Kirchspiel gelebt, aber Kinder von ihnen.
(Z) = in das Kirchspiel zugezogene Personen
(S) = Soldaten
(M) = im Mannschaftsbuch von 1649 eingetragen (quasi die ersten benannten Einwohner am Ende des 30jährigen Krieges.)

* = für diese Personen liegen in der Datenbank einsehbare Nachweise vor, z.B. KB Kopien

 

Die Anfänge:

Das Dorf bestand am Anfang aus einigen Köhler- und Holzfällerhäusern. Das Dorf hat keinen Dorfplatz, ie Häuser wurden entlang der Straße gebaut. Die erste nachgewiesene Besiedlung erfolgte im Zusammenhang mit der Förderung von Erzen im Jahr 1579, als ein Hammerwerk für die Herstellung von Blechen errichtet wurde. Das Erz wurde im Ort am Platz der heutigen Kirche gefördert. Die Bezeichnung Kalek (Telczpach) wird das erste Mal 1555 im Verzeichnis von Rothenhaus (Cervený Hrádek) erwähnt. Ursprünglich hatte der Ort zwei Namen: Langenhart (Nachweis aus 1579; Nicolaus Lang von Langenhart war Eigentümer von Rothenhaus nach Christoph von Carlowitz) und Kallich. Kalek ist im Kaufvertrag vom 2. März 1582 zwischen Georg von Carlowitz und Bohuslav Felix von Lobkowitz und Hassenstein aufgeführt.

Der größte Teil der Bevölkerung war im 16. Jahrhundert protestantisch. Im Ort gab es zu diesem Zeitpunkt keine Kirche, nur einen Friedhof sowie eine Schule. Viele Jahrhunderte gehörte Kallich zum Herrschaftsbereich von Rothenhaus (Cervený Hrádek). Nachdem 1588 der Eigentümer Georg Popel von Lobkowicz, eingeschworener Gegner der Protestanten eine Zwangskatholisierung durchführte, flüchteten viele Einwohner nach Sachsen. Im Ort wurde eine Holzkapelle erbaut, in der die Messe vom Pfarrer aus Göttersdorf (Bolebor) gelesen wurde.

Der Dreißigjährige Krieg traf auch Kallich. Bereits 1619 zog die Armee von Mansfeld durch das Dorf. Ein Jahr später vernichteten Bayern große Teile des Dorfes. Den Rest besorgten die Schweden. So gab es kurz vor Ende des Krieges im Jahr 1654 im Ort nur noch 16 Häusler. (M) Graf Ferdinand Maximilian Hrzan von Harasov ließ die erste Steinkirche des Heiligen Wenzel erbauen, die 1702 eingeweiht wurde. Die Pfarrei ließ 1753 der nachfolgende Eigentümer Heinrich Josef von Auersperg bauen. Sein Sohn Johann Adam erbaute 1766 das Jagdschloss im Barockstil speziell für den Besuch des Kaisers Josef II. am 19. Juni 1766.