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Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart.
Richard von Weizsäcker

Fotos der Familie

Auf diesen Seiten möchte ich unsere Vorfahren und die Plätze an denen sie gelebt haben mit einigen Fotos vorstellen. Für einige der Galerien ist eine Benutzeranmeldung erforderlich. Wir bitten um Verständnis, daß nicht alle Familienfotos frei im Internet zur Verfügung stehen.

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Aber zuerst etwas zur Geschichte der Fotografie:

Die erste Fotografie wurde 1826 durch Joseph Nicéphore Niépce hergestellt. 1837 benutzte Louis Jacques Mandé Daguerre ein besseres Verfahren, das auf der Entwicklung der Fotos mit Hilfe von Quecksilber-Dämpfen und anschließender Fixierung in einer heißen Kochsalzlösung oder einer normal temperierten Natriumthiosulfatlösung beruhte. Die auf diese Weise hergestellten Bilder, allesamt Unikate auf versilberten Kupferplatten, nannte man Daguerreotypien. Bereits 1835 erfand der Engländer William Fox Talbot das Negativ-Positiv-Verfahren.
Mit der Einführung des Negativ-Positiv-Verfahrens war auch eine Vervielfältigung im Kontaktverfahren möglich. Die Größe des fertigen Fotos entsprach in beiden Fällen dem Aufnahmeformat, was in der Regel sehr große, unhandliche Kameras erforderte. Mit dem Rollfilm und insbesondere der von Oskar Barnack bei Leica entwickelten und 1925 eingeführten Kleinbildkamera, die den herkömmlichen 35-mm-Kinofilm verwendete, entstanden völlig neue Möglichkeiten für eine mobile, schnelle Fotografie. Obwohl, durch das kleine Format bedingt, zusätzliche Geräte zur Vergrößerung erforderlich wurden, und die Bildqualität mit den großen Formaten bei weitem nicht mithalten konnte, setzte sich das Kleinbild in den meisten Bereichen der Fotografie als Standardformat durch.

Mitte des 19. Jahrhunderts dokumentiert sich das neue Selbstbewusstsein des Bürgertums in der Popularität der Portraitfotografie. Die neue Technik bot für breite Bevölkerungskreise die Möglichkeit, durch Portraits und Gruppenaufnahmen aus der Anonymität herauszutreten - etwas, was bisher dem wohlhabenden Adel vorbehalten war. Personenaufnahmen erforderten vom Foto: Dörte KleylingFotografen wie vom Fotografierten enorme Disziplin und Ausdauer. Die enorm langen Belichtungszeiten die erst nach und nach durch immer lichtstärkere Objektive verschwanden, erforderten eigene Vorrichtungen zum Festspannen der Fotografierten.
Frühe Portraitfotografien entstanden durch Hermann Biow der die Technik der Daguerreotypie anwendete. Er eröffnete 1841 sein Atelier in Hamburg und portraitierte Politiker, Prominente und wohlhabende Bürger. Eine kommerzielle Weiterentwicklung der Porträtfotografie, stellte das von André Adolphe-Eugène Disdéri ab 1854 entwickelte Visitenkartenporträts dar, kleine Portraits im Visitenkartenformat, die er mit einer eigenen Technik erstellt. In der Folgezeit entstehen zahlreiche Porträtstudios, die besonders vom mittelständischen Bürgertum frequentiert werden. Es setzt eine Verdrängung des Gewerbes der Porträtmaler ein.


Quellen:

1. Wikipedia: Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Fotografie aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung (de)). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. [Stand 29.03.2012]

 

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