Text Size

Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart.
Richard von Weizsäcker

Blog ancestry24 - Familienforschung Schweiker & Eberle

Willkommen auf unserem Familien-Blog. Hier veröffentlichen wir mehr oder weniger regelmäßig Beiträge zu unsereren Erfahrungen aus der Familien-Forschung, z.B. Ergebnisse unserer Suchen oder auch kleine Familiengeschichten und Ereignisse im Leben unserer Vorfahren. Die meisten der Blogbeiträge sind in Deutsch, nur einige Beiträge wurden und werden auch in Englisch angeboten.

Facebook: @ancestry24 - Twitter: @ancestry24 - Hashtag: #ancestry24

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 

Mein Großvater Franz Schweiker sen.  geb. am 20.07.1893 in Mannheim war verheiratet mit Anna Elisabeth Schweiker, geb. Piel. Sie ist geboren am 12.06.1900 in Essen-Altedorf. Anna Elisabeth war Kommunistin und im Widerstand aktiv. Aus diesem Grund war mein Großvater mit deiner Familie bereits 1935 von Mannheim nach Saarbrücken gezogen. Er wollte so seine Familie, vor allem auch seine 3 Kinder schützen, die leicht ihre Mutter hätten verlieren können. Mehrfach war sie schon von der Gestapo verhört worden.

Als sich dann 1939 der zweite Weltkrieg ankündigte, wollte Franz Schweiker sen. dann auch nicht mehr in Saarbrücken bleiben, denn er befürchtete, daß das Saarland,

das erst 1935 wieder zum Deutschen Reich gekommen war, aus irgend welchen Gründen wieder vom Deutschen Reich getrennt würde. Was ja auch nach 1945 geschah. Er wollte seine Familie nicht an der Grenze zu Frankrecih wissen, wo sie schnell in einen kriegerischen Konflikt verwickelt sein konnte.

Da er sich ohnehin selbständig machen wollte, suchte er nach einer Möglichkeit einen eigenen Glasereibetrieb zu eröffnen. Als er eines Tages von einer Ausschreibung in Sondershausen in Thüringen für den Verkauf der Fa. A. Seidler - Glaserei und Bautischlerei - erfuhr, setzte er sich in den Zug, um die Firma anzusehen.

Er sagte zu seiner Familie damals "Wenn der Bahnhof in Sondershausen zwei Gleise hat, dann werde ich die Firma kaufen. Der Bahnhof hatte zwei Gleise, so kaufte er die Firma und die Familie zog 1939 nach Thüringen um, wo sie bis kurz nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten lebte.

Teile diesen Artikel

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn
Cordula Eberle
Autor: Cordula EberleWebsite: http://www.ancestry24.deE-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Webmaster, Genealoge und Blogger
Ahnenforscherin seit 2003, blogge ich seit 2012 über meine Familie, meine Forschung und die Genealogie. Ich bin Mitglied im Verein für Computergenealogie und betreue dort das Projekt Familienanzeigen. Webmaster verschiedener Websites.

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

Ähnliche Artikel

Die Friedrichsgr

Die Friedrichsgrüner Zigarrenfabrikation ist vor

Das Stammhaus de

Im Gemeindearchiv von Walddorf findet sich der ers

Gedenken an mein

05.05.2012 - Heute ist es 5 Jahre her, daß Du für

Verwandt mit Har

Seit ich mich erinnern kann, geht in unserer Famil

Hier bloggt

Cordula Eberle
50 Jahre

Mail bei neuem Beitrag erhalten
Abmelden unter erhalter Mail möglich

GeneaBloggers

Blog Kalender

 

Blogverzeichnis - Bloggerei.de

Blogverzeichnis

TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste