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Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart.
Richard von Weizsäcker

Blog ancestry24 - Familienforschung Schweiker & Eberle

Willkommen auf unserem Familien-Blog. Hier veröffentlichen wir mehr oder weniger regelmäßig Beiträge zu unsereren Erfahrungen aus der Familien-Forschung, z.B. Ergebnisse unserer Suchen oder auch kleine Familiengeschichten und Ereignisse im Leben unserer Vorfahren. Die meisten der Blogbeiträge sind in Deutsch, nur einige Beiträge wurden und werden auch in Englisch angeboten.

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Sittenstolch Benke

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Auf der Suche nach der Einordnung einer "Tante" von der es ein Foto in unserem Familienalbum gibt, bin ich auf einen Kriminellen in meiner entfernteren Familie gestoßen. Als ich den Zusammenhang der "Tante" zur Familie fand, geriet auch der Bruder ihres Ehemannes, Friedrihc Wilhelm Benke, in mein Blickfeld. Ich bekam aus Chemnitz Melderegisterdaten zur Familie Benke. Diese waren sehr schlecht zu lesen, aber das Wort Sittlichkeitsverbrachen sprang mich direkt an.

Akten des Reichskriegsgerichtes

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Vor ein paar Tagen habe ich einen Fernsehbeitrag gesehen, in dem es um die Akten des Reichskriegsgerichtes Torgau ging. Diese Akten liegen, soweit erhalten im Militärhistorischen Archiv in Prag, da diese beim Versuch der Dienststellenverlegung über Bayern nach Schloss Kundratice ins Protektorat Böhmen und Mähren in die Hände tschechischer Partisanenverbände fielen.

Das Reichskriegsgericht war gemäß § 14 der Verordnung über das militärische Strafverfahren im Kriege und bei besonderem Einsatz zuständig für Delikte wie Hochverrat, Landesverrat oder Kriegsverrat. Das Reichskriegsgericht war ferner zuständig bei allen Strafverfahren gegen Offiziere im Generals- bzw. Admiralsrang.

Familie Franz Schweiker senior

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Franz Schweiker sen. wurde am 20. Juli 1893 als zweites Kind des Glasers Johann Georg Schweiker und des Dienstmädchens Marie Helene Luise Schweiker, geb. Harder in Mannheim geboren. Er hatte 4 Geschwister - 3 Schwestern und einen Bruder. Sein Bruder Georg Wilhelm und seine Schwester Auguste starben bereits im Kindesalter. Er wuchs gemeinsam mit seinen Schwestern Marie Lina und Elisabeth auf.

Franz besuchte in Mannheim die Schule und absolvierte anschließend bei seinem Vater, dem Glasermeister Georg Schweiker, eine Glaserlehre. Im Jahr 1909 verletzte sich sein Vater beim einsetzen einer Glasscheibe schwer. Die Scheibe rutschte ab und schnitt ihn tief in den Arm. Von dieser Verletzung erholte er sich nie wieder.

Der Hobby Uhrmacher

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Gelernt hat er ja eigentlich Polsterer, mein Großvater. Geboren 1914 in Brüx musste er 1939 seinen Traum von der eigenen Firma aufgeben, denn er wurde einberufen zur Wehrmacht. Eigentlich hatte er ja das Angebot, die Polsterer-Firma seines Meisters in Brüx zu übernehmen. Am Ende des 2. Weltkreiges geriet er dann in den Tagen des allgemeinen Aufbruchs in russische Kriegsgefangenschaft und hat wohl die ca. 6 Monate Gefangenschaft bis Mitte Oktober 1945 im Lager Elsterhorst bei Hoyerswerda mit der Reparatur von Uhren gut überstanden.

Tornado in Pforzheim

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Am 10. Juli 1968 entlud sich um 21.37 Uhr über Pforzheim ein Tornado mit Orkanböen von weit über 300 Stundenkilometern. Er besaß die Stärke F4 auf der Fujita-Skala. Seinen Ursprung hatte der Tornado bereits am früheren Abend in Lothringen. Er legte etwa 130 Kilometer vom lothringischen Saartal bis in den baden-württembergischen Enzkreis zurück. Er zog in Frankreich eine 60 Kilometer lange und in Deutschland eine 35 Kilometer lange Schneise der Verwüstung.

In Deutschland wurden auf badischem Gebiet insgesamt 3328 Gebäude, auf württembergischen Gebiet 1007 Gebäude beschädigt. Schwere Schäden verursachte der Tornado unter anderem in Neubärental, wo 70 von 115 Gebäuden schwere Schäden erlitten.

Die besten Dt. Genealogie Blogs

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In den letzten Wochen blogge ich mehr als in den letzten 5 Jahren. Irgendwie läufts gerade und die Ideen für Blogbeiträge fliegen mir irgend wie zu. Da ist ein Knoten geplatzt, der mich am schreiben hinderte. Da ich ein neugieriger Mensch bin, habe ich mich in den letzten Wochen im Netz umgesehen, um zu sehen, was andere Ahnenforscher in Deutschland regelmäßig aus ihrer Forschung berichten. Ich habe festgestellt, daß es zwar einige Deutsche Genealogieblogs gibt, aber wenig bis garnicht gebloggd wird. Finde ich schade, denn was ich in den Blogs lese, die regelmäßig neue Beiträge veröffentlichen ist sehr interessant.

Nun werdet ihr Euch fragen, was mich dazu befähigt, über andere Blogs zu urteilen.

Eine Schlesische Hochzeit

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Die Vorfahren meiner Schwiegermutter Helga Eberle stammen aus Burkardsdorf - Bierdzan - in Oberschlesien. Bierdzan liegt 23 km nordöstlich von Oppeln. Die Familie Grzeschik war dort schon im 17. Jhd. ansässig. Aus dem Nachlass ihrer Mutter Elisabeth Grzeschik stammt das Foto einer schlesischen Hochzeit. Dieses Foto ist in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts aufgenommen worden. Elisabeth, die links vorne steht, im karierten Kleid, war meiner Einschätzung nach ungefähr 12 Jahre alt auf diesem Foto. Sie steht anscheinend zwischen oder links neben ihren Eltern. Vor ihr steht wohl ihr kleiner Bruder Josef.

Genealogie-Tagebuch

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Bei meiner Suche nach informativen Webseiten zur Genealogie bin ich in dieser Woche über das Genealogie-Tagebuch von Irmi Gegner-Sünkler gestolpert.

Nun gut, ich stolpere über viele Webseiten bei meiner genealogischen Reise durch das Internet. Jedoch passiert es selten, daß mich eine Webseite länger fest hält. Viele Webseiten zum Thema Genealogie sind nicht sehr einladend gestaltet und nicht selten mit Werbung übersäht. Die wenigsten sind aktuell und vor allem in manchen Blogs herrscht gähnende Leere seit Jahren. Da dümpeln ein bis zwei Artikel, aus dem Enthusiasmus der Anfangszeit entstanden, einsam vor sich hin. Nun gut, täglich muß man ja nicht bloggen, aber gelegentlich sollte auf einem Blog schon mal ein neuer Artikel erscheinen - so 10 bis 20 beiträge im Jahr wären schon wünschenswert für die Leserschaft, mehr wird gerne genommen.

Deutsche Einwanderung in die USA

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Die Geschichte der USA ist die Geschichte ihrer Einwanderer. Beginnend mit den ersten englischen Siedlern, die 1620 mit der „Mayflower“ anlandeten, ließen sich im 17. Jahrhundert immer mehr Europäer in Nordamerika nieder;,davon so viele Deutsche, dass Benjamin Franklin 1751 davor warnte, Pennsylvania könne ein deutschsprachiges Land werden. Im 19. Jahrhundert folgten schließlich weitere Phasen europäischer Einwanderung, die aus meist wirtschaftlichen Beweggründen erfolgten, teilweise aber auch vor dem Hintergrund politischer Repression etwa nach der Revolution im Jahr 1848 in Deutschland zu sehen sind. Im 19. Jahrhundert verließen etwa 52 Millionen Menschen Europa, 32 Million davon in Richtung USA. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts kamen die meisten US-Einwanderer aus Großbritannien und Irland. Die stark wachsende Bevölkerung im frühen 19. Jahrhundert, Umbrüche in der Landwirtschaft und die einsetzende Industrialisierung hatten zu ökonomischer Unsicherheit für einen großen Teil der Deutschen Bevölkerung geführt. Sie stellten zwischen 1850 und 1890 die zahlenmäßig größte Gruppe unter den Einwanderern. In den 1880ern wanderten jedes Jahr etwa 120.000 Deutsche in die USA ein.

Auswanderer Johann Georg Friedrich Gaiser

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Der erste Auswanderer in meiner direkten Vorfahrenslinie ist der Bruder meiner UrUrGroßmutter Anna Maria Gaiser.

Geboren ist Johann Georg Friedrich Gaiser am 26.01.1845 in Walddorf im Königreich Württemberg als Sohn des Glasermeisters Johann Georg Gaiser und der Regina Gaiser, geb. Kümmerle. Johann Georg Gaiser und seine Frau Regina hatten 11 Kinder, von denen nur 5 das Erwachsenenalter erreichten.

Der Sohn Johann Georg Friedrich Gaiser stellte im Mai 1883, mit 38 Jahren den Antrag [Auswanderungs-Antragsnummer 855344 ] das Königreich Württemberg verlassen zu dürfen um nach Nordamerika auszuwandern.

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Cordula Eberle
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