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Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart.
Richard von Weizsäcker

Blog ancestry24 - Familienforschung Schweiker & Eberle

Willkommen auf unserem Familien-Blog. Hier veröffentlichen wir mehr oder weniger regelmäßig Beiträge zu unsereren Erfahrungen aus der Familien-Forschung, z.B. Ergebnisse unserer Suchen oder auch kleine Familiengeschichten und Ereignisse im Leben unserer Vorfahren. Die meisten der Blogbeiträge sind in Deutsch, nur einige Beiträge wurden und werden auch in Englisch angeboten.

Facebook: @ancestry24 - Twitter: @ancestry24 - Hashtag: #ancestry24

Meine Erfahrungen mit Living DNA

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Seit Anfang diesen Jahres ist der Anbieter Living DNA in Deutschland auf dem Markt und bietet auch in Kooperation mit dem Compgen (Verein für Computergenelogie) DNA Tests für Genealogen an. Living DNA ist ein Anbieter mit Sitz in England und Wales. Auf dem deutschen Markt bietet die Firma DNA Tests für atDNA, mtDNA und yDNA zu einem zugegeben unschlagbar günstigen Paketpreis an.

Eigentlich stand ich der DNA Genealogie dahin sehr skeptisch gegenüber. Aber das gute Angebot und vor allem din Zusammenarbeit mit dem compgen, bei dem auch noch Hilfe in Deutsch versprochen wurde, hat mich überzeugt, es zu versuchen. Nachdem ich gute Erklärungen bekommen habe, was man mit Hilfe der Ergebnisse verifizieren kann, habe ich mich doch entschlossen das Angebot zu nutzen.

Gedmatch Genesis - Ergebnisse

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Nun habe ich seit einigen Tagen Egebnisse auf Gedmatch Genesis. Die Tabelle war ganz schön lang. Aber woher weiß ich jetzt, welche Ergebnisse für mich relevant sind?

Zugrunde legen sollte man nun die Erkenntnisse über SNPs und Centimorgan (cM). "Die Anzahl der SNPs, in denen man mit einer anderen Person übereinstimmt, kann also dazu verwendet werden, um zu besimmen, wie eng verwandt man ist" und "Gemeinsame Segmente von über 12 cM können in der Regel als IBD gelten, d.h. stammen von einem gemeinsamen Vorfahren; Segmente unter 10 cM sind mit höherer Wahrscheinlichkeit IBS oder IBC, stimmen also nur zufällig überein".

Also vergleichen wir SNP und Cenimorgan. Direkt in der Tabelle kann man einen 1:1 vergleich durch Klick auf das A in der 2. Spalte durchführen. Dabei wird verglichen:

Blogparade - Lieblingsstücke

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LieblingsstückeJeder, der Ahnen- oder Familienforschung betreibt, hat auch Lieblingsstücke, die er von seinen Vorfahren geerbt hat. Irgend wann im Laufe der Forschung ist Euch ein Fund in die Hände gefallen, der etwas ganz besonderes für Euch persönlich darstellt. Manchmal erbt man auch etwas, was man nie im Leben wieder hergeben würde. Erzählt uns davon!

Was sind Centimorgan (cM)?

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In emeinem vorherigen Artikel zur DNA-Genealogie habe ich darüber geschrieben, was SNP's sind. Die Länger der DNA Elemente, der SNP's wird in Centimorgan (cM) gemessen.

Definition:
Das Centimorgan (abgekürzt cM, benannt nach Thomas Hunt Morgan) ist eine Hilfsmaßeinheit der Genetik, die die Frequenz bzw. Wahrscheinlichkeit einer Rekombination in Prozent angibt. Auf diese Weise kann die genetische Distanz quantifiziert werden, also der genetische Abstand zweier Loci auf einem Chromosom.

Das Centimorgan bezeichnet keine feste physische Länge (wie Zentimeter, Millimeter), aber es wird insbesondere in der DNA-Genealogie vereinfacht verwendet, um die Länge von DNA-Segmenten (SnP's) anzugeben.

Schritt für Schritt zurück ...

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Was mir immer wieder auffällt ist, daß viele im Internet und vor allem auf Facebook in diversen Ahneforschungsgruppen Anfragen stellen, die irgendwo mittendrin Anfangen. Da werden Antworten erwartet auf Fragen wie "Hallo, ich suche Informationen zu meiner Oma Maria Christina W.. Geboren am 28. 8.19xx in H., Kreis R.. Vater war Franz W., Bäckermeister. Leider leben meine Großeltern nicht mehr und ich habe auch durch meine Eltern keine Möglichkeit an Informationen zu kommen."

Was soll man darauf antworten? Was erwarten die Leute?

DNA Genealogie - Was sind SNPs?

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Wenn man DNA Analysen für seine genealogische Forschung macht, kommt man unweigerlich auch mit dem Begriff SNP in Berührung. Um seine Ergebnisse und die Funktionsweise der DNA Genalogie besser zu verstehen, sollte man sich mit solchen Begriffen auseinandersetzen.

SNPs (Single Nucleotide Polymorphism) sind Variationen von einzelnen Basenpaaren in einem DNA-Strang. SNP-Tests gibt es für mtDNA und Y-Chromosomen. Anhand dieser Tests lässt sich die Zugehörigkeit einer Person zu einer Haplogruppe bestätigen.

DNA Genealogie - Wozu braucht man welchen Test?

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Die Beschäftigung mit der DNA Genealogie erfordert zwangsläufig, daß ich weiß, was ich damit erreichen will und wozu die einzelnen Tests dienen. Will ich nur wissen, woher die Mutterlinie oder die Vaterlinie in den letzen Jahrtausenden stammt, dann genügt mit der jeweilige yDNA oder mtDNA Test. Ebenso, wenn ich nur die direkte Verwandtschaft in der väterlichen (rein männlichen) oder in der mütterlichen (rein weibliche) Linie wissen will, reicht jeweils vorgenannter Test.

Will man jedoch auch die fernere oder nähere Verwandtschaft mit anderen getesteten Personen oder die Zusammensetzung der Vorfahrenschaft in Hinblick auf ihre geographische (oder ethnische) Herkunft wissen, dann benötigt man einen atDNA Test.

Living DNA - Der Weg zu den Matches

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Heute will ich mich mal damit beschäftigen, wie ich zu Informationen komme, mit wem ich, bzw. meine Mutter, denn nun verwandt sein könnte und ob mir das bei der Forschung weiter hilft, z.B. um uneheliche Geburten eventuell einem Vater zuzuordnen.

Beim DNA Matching erhält man die genetischen Ergebnisse für zwei Personen, die den autosomalen DNA Test gemacht haben, verglichen und mögliche Beziehungsverhältnisse aufgezeigt. Ein DNA Match zwischen zwei Personen kann zeigen, dass diese tatsächlich miteinander verwandt sind, oder dass sie die gleiche ethnische oder regionale Herkunft haben. Die mögliche Verwandtschaft wird auf der Grundlage der genetischen Testergebnisse berechnet und angezeigt. Obwohl Matches mit der gleichen Verwandtschaftsbeziehung (z.B. Cousin 4.-5. Grades) erscheinen können, können sich diese aufgrund anderer Parameter voneinander unterscheiden. Es wird daher empfohlen, alle Parameter für ein besseres Verständnis der einzelnen DNA Matches zu überprüfen.

Da ich meinen test bei Living DNA gemacht habe, kann ich dort keine Matches vergleichen, denn eine solche Datenbank steht nicht zur Verfügung, hoffentlich sprechen wir hier von noch nicht!

Mysteriöse Sterbefälle

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Nun habe ich bis vor kurzem gedacht, ich hätte meine Ahnentafel bis zur 6. Generation relativ komplett, was die Lebensdaten angeht. Doch leider stellte sich vor einigen Wochen heraus, daß es da zwei mysteriöse Daten bei meinen Urgroßeltern gibt.

Zur Verifizierung meiner Daten, die aus den Unterlagen meiner Oma stammen, wollte ich die zugehörigen Sterbeurkunden bei den zuständigen Ämtern bestellen und da stellte sich heraus, daß beide Sterbedaten nicht korrekt sind.

Es handelt sich dabei um die Eltern meiner Oma mütterlicher Seite. Paul Reichl und Rosa Fanny Reichl, geb. Rudert. Die Familie Reichl lebte in Chemnitz in Sachsen und später, nach 1920 in Oberleutensdorf in Böhmen und hatte 7 Kinder.

Verbreitungskarten der DNA Haplogruppen

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Da ich mich ja nun doch mit DNA-Genealogie beschäftige, was ich noch im letzten Jahr für mich abgelehnt habe, muß ich mich auch mal genauer mit der Analyse der Ergebnisse beschäftigen. Heute möchte ich mich mit den Karten beschäftigen, die die genetische Zugehörigkeit zu bestimmten Ursprungsregionen und deren Vermischung darstellen.

Über die Haplogruppen werden die Probanden unterschiedlichen Ursprungsregionen zugeordnet. So findet man einige Gruppen beispielsweise nur unter Europäern, andere nur oder vorwiegend in Afrika.

Bei der Rückverfolgung innerhalb einer Haplogruppe wird man irgendwann in ferner Vergangenheit auf die hypothetische Mitochondriale Eva und den hypothetischen Adam des Y-Chromosoms stoßen. 2013 wurde in eine Studie publiziert, der zufolge die „mitochondriale Eva“ vor 99.000 bis 148.000 Jahren lebte und der sogenannte „Adam des Y-Chromosoms“ vor 120.000 bis 156.000 Jahren.