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Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart.
Richard von Weizsäcker

Blog ancestry24 - Familienforschung Schweiker & Eberle

Willkommen auf unserem Familien-Blog. Hier veröffentlichen wir mehr oder weniger regelmäßig Beiträge zu unsereren Erfahrungen aus der Familien-Forschung, z.B. Ergebnisse unserer Suchen oder auch kleine Familiengeschichten und Ereignisse im Leben unserer Vorfahren. Die meisten der Blogbeiträge sind in Deutsch, nur einige Beiträge wurden und werden auch in Englisch angeboten.

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Franz Schweiker jun. im 2. WK

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Das Jahr 1945 war das einzige "Kriegsjahr" für Franz Schweiker jun. Seine Mutter hatte nach Familienerzählungen mehrfach erfolgreich eine Einberufung ihres 16 jährigen Sohnes zum Reichsarbeitsdiesnt verhindert, in dem Sie Einberufungsschreiben verschwinden ließ. Jedoch wurde Franz Schweiker jun. irgendwann Ende 1944 / Anfang 1945 doch einer Einberufung zum RAD Folge leisten. Der Familie liegt noch heute ein Brief vom 11.03.1945 aus RAD-Lager Herrenhof bei Georgenthal vor.

Am 30.03.1945 wurde Franz Schweiker als Wehrmachtssoldat nach Garmisch-Partenkirchen verlegt und in die Granatwerferkompanie eingeteilt. Dies belegt ein Brief vom 31.03.1945, in dem er seine Ankunft in Garmisch-Partenkirchen seiner Familie mitteilt. Wie lange er dort verbleibt, ist nicht genau bekannt. Vielleicht erlebte er den Rummel noch mit, als am 20.04.1945 im Garmisch-Partenkirchner Nobelhotel und Teillazarett „Alpenhof" Adolf Hitlers 56. Geburtstag in großer Runde gefeiert wurde.

Ende April 1945 geriet er in Gefangenschaft. Wo genau, ist nicht bekannt. Er gibt in einem Brief vom November 1945 jedoch an, daß das erste Gefangenenlager, in dem er war das Kriegsgefangenenlager Heilbronn war.

Erste Fortschritte in den DNA Analysen

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Nachdem ich mich nun einige Wochen mit dem Thema DNA-Genalogie beschäftigt habe, sehe ich ein klein wenig klarer, aber auch noch nicht durch.

Inzwischen ist der zweite Test, der von meinem Bruder, auch eingetroffen und ich konnte mir die Ergebnisse ansehen. Also mein Bruder ist er offensichtlich schon mal. Er matcht mit unserer Mutter mit 2695.12 cM, Sie Teilen 32 gleiche Abschnitte (Matches), wobei das längste Match (Largest Seg) 151.811 cM hat und 29767 SNP.

Bei meinen Analysen der letzten Wochen des Kits meiner Mutter und jetzt im Vergleich mit dem Kit meines Bruders gelange ich für mich zu folgender Erkenntnis. Entscheidend sind schon hohe SNP, jedoch in Abhängiigkeit von der länge der Segmente in cM. Zusätzlich ist aber auch die Anzahl der Matches von Bedeutung, die Gesamtlänge der DNA die man teilt, also die "Total cM" und der Wert der "Overlap"

Es gilt, um so höher der Overlap, um so höher die prozentuale Übereinstimmung der DNA (Total Half-Match segments). Bei Overlaps über 570000 hat man hohe SNP miteinander.

Das Glaserhandwerk

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Schon seit es richtige Häuser gibt, sind die Glaser damit befasst, entsprechende Scheiben in Fenster und Türen einzusetzen. Somit entstand schon bei Zeiten das Glaserhandwerk. Glaser verarbeiten das von Glasherstellern gefertigte Glas in der Glaserei mit Werkzeugen, wie Glasschneider und Zuschneidewinkel, und Maschinen wie der Schleifmaschine weiter.

Der römische Geschichtsschreiber Plinius (79 v. Chr.) berichtet, dass das erste Glas von phönizischen Kaufleuten entdeckt wurde, die einmal am Flusse Bulus lagerten und bei der Bereitung ihrer Kochstelle zufällig Sodablöcke verwendeten. Beim Löschen des Feuers bleib im Sand eine harte, jedoch lichtdurchlässige Masse zurück. Dies ist zwar eine schöne Gesichte, sie kann jedoch aus technischen Gründen nicht stimmen, weil die zur Glasschmelze erforderliche Hitze von über 600° C nie auf offenem Feuer erreicht werden kann. Zum anderen haben die weitgereisten Phönizier frühestens im zweiten vorchristlichen Jahrtausend ihre Kultur entwickelt. Um 1500 v. Chr. war das Wissen um die Herstellung von Glas schon dreieinhalb tausend Jahre alt.

Der Trainsoldat Paul Reichl

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Reichl Paul

Paul Reichl ist mein Urgroßvater, der Großvater meiner Mutter. Er ist geboren am 03.08.1884 in Chemnitz, Sachsen und angeblich in Komotau, Böhmen am 27.01.1924 verstorben, wo sein Sterbeeintrag aber nicht gefunden wurde.

Paul Reichl war Zeit seines Lebens Soldat der k.u.k. Landstreitkräfte Österreich-Ungarns. Er wurde 1905 einberufen zum k.u.k. Dragonerregiment „Eugen Prinz von Savoyen“ Nr. 13. Seit 1889 war das Regiment mit der Ergänzung an den Bereich des IX. Korps (Militär-Territorial-Bezirk Josephstadt) zugewiesen. Komandant war seit 1900 Oberstlieutenant-Oberst Walter von Sagburg zu Pfefferslehensegg, Gösslheimb und Gallo di Escalada.

Das Mühlengewerbe

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MhleAuch heute verweisen überall in Deutschland Straßen- und Flurnamen auf das Mühlengewerbe. Da sich auch unter meinen Vorfahren vornehmlich in Sachsen und Böhmen mehrere Müller befanden, will ich heute mal das Mühlengewerbe beschreiben.

Während in den Dörfern viele der ehemaligen Mühlengebäude nach wie vor existieren, sind sie aus den altstädtischen fast vollständig verschwunden. Dabei gehörten Mühlen über Jahrhunderte zu den markantesten Gebäuden im Siedlungsraum. Das war mehr als bloße Äußerlichkeit. Wie kein zweites Gewerbe hat das Mühlenhandwerk neben seiner wirtschaftlichen Bedeutung die Entwicklung der Flußlandschaft geprägt. Dort, wo Mühlen entstanden, entstanden auch Mühlgräben und Mühlteiche, wurden Wege und Brücken angelegt, siedelten weitere Gewerke.

2023 stellt der DRK Suchdienst seine Arbeit ein

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Das schreibt die SZ-Online am 30.08.2017. Also noch 5 Jahre bleiben für Ahnenforscher, eventulell etwas über Ihre Vermissten des zweiten Weltkrieges über den DRK Suchdienst zu erfahren.

Vor allem Kinder und Enkel sind am Schicksal ihrer Angehörigen aus dem Zweiten Weltkrieg interessiert. Im Jahr 2016 gab es ungefähr 9 000 Anfragen an den DRK Suchdienst. In 40  Prozent der Fälle konnte Familien Auskünft zum Schicksal ihrer Angehörigen gegeben werden.

Das DRK geht davon aus, dass die Suche in Zukunft an Bedeutung verliert. Der Familiensuchdienst war nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet worden, als viele Menschen Angehörige vermissten, deren Spur sich auf der Flucht, den Schlachtfeldern oder in Kriegsgefangenschaft verloren hatte.

Wie ich meinen 3x Urgroßvater fand

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Bei der Erforschung der Vorfahren meiner Mutter landete ich sehr schnell im sächsichen Reinsdorf. War ja auch keine Kunst, meine Mutter konnte sich noch gut an die Verwandten dort erinnern. Sie lebte einige Monate bei einer Tante in Reinsdorf, als ihre Eltern nach der Flucht aus Böhmen nach einer neuen Heimat suchten.

Es handelt sich um die Vorfahren meiner Oma mütterlicher Seite. Deren Mutter, also meine Urgroßmutter, war eine geborene Rudert. Ihren Vater fand ich schnell über die Rückwärtssuche in den Personenstandsregistern. Dadurch hatte ich auch noch einen Namen von dessen Vater, meinem 3x Urgroßvater - oder auch dem Großvater meiner Oma - Friedrich Johann August Rudert.

Hartnäckigkeit führt zum Erfolg!

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Ich will Euch mal etwas Mut machen. Hartnäckigkeit führt zum Erfolg!

Ich habe vor Monaten festegestellt, daß das Sterbedatum meiner Urgroßmutter, das ich aus den Unterlagen meiner Großmutter hatte, nicht gestimmt hat. Ein Zufall führte mich darauf, da es auf einem Foto Unstimmigkeiten gab. Ich habe hier bereits davon berichtet. Da ich sowieso noch einen wirklichen Beweis brauchte für mein Familienbuch, das ich schreibe, machte ich mich auf die Suche nach der Wahrheit. Mir war bekannt, wo sie gelebt hatte und wo sie beerdigt wurde. Es gibt sogar ein Foto vom Grabstein.

Monetäre Geschichte des 18. und 19. Jahrhunderts

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Ein kleiner Exkurs in die monetäre Geschichte Ende des 18. Jahrhunderts, was nicht leicht ist, da viele Währungen damals nur als Rechenwährung existierten und manche nur mit wenigen Exemplaren überhaupt geprägt wurden. Dazu kommt, dass nicht wenige Fürsten im Lauf der Zeit den vereinbarten Gold- bzw. Silbergehalt und/oder die Legierung der Münzen änderten.

Soviel zu den monetären Tätigkeiten der Lichtgestalten dieser Zeit. Ebenso tat es zudem noch so manch lichtscheues Gesindel. Es kam, wie es kommen musste. Man führte neue, sichere (den Gehalts-/Legierungsvorgaben nach) Währungen ein, legte dementsprechende Wechselkurse fest. Dann etablierten unsere links-oberrheinischen Nachbarn, die Gallier, im Laufe ihrer köpfe-rollenden Revolution auch noch eine neue alte Währung.

Wie es in Pforzheim zu Schmuck und Uhren kam

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Heute berichte ich Euch, warum unser Markgraf Karl Friedrich eher unfreiwillig eine Menge Geld in die Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie gesteckt hat. Außerdem stelle ich Euch das Schlitzohr Autran vor.

Der Franzose Autran hielt sich schon seit mehreren Jahren in der Schweiz als Uhrenfabrikant und Händler auf. Er war der Typ Vertreter, der Dir eine Melkmaschine aufschwätzen kann, obwohl Du gar keine Kühe hast. Er war von seinen Ideen begeistert und steckte damit seine Gesprächspartner an. Damit hatte er bei den eher trockenen Schweizern in Genf und Bern jedoch wenig Erfolg. Doch dann fiel sein Auge auf die deutsche Stadt Lörrach! Hier stand schon lange ein Schulgebäude leer. Sofort eilte er zum badischen Obervogt und berichtete dem über seine euphorischen Pläne, eine Uhrenfabrik in Lörrach zu gründen.