Whoever closes his eyes to the past is blind to the present.
Richard von Weizsäcker

Blog ancestry24 - Family Research Schweiker & Eberle

Welcome to our family blog. Here, we publish more or less regularly contributions to our experiences in family research, e.g. Results of our searches or even small family histories and events in the lives of our ancestors. Most of the blog posts are in German, only some contributions have been and are also offered in English.

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Winter 1987Gerade habe ich im Internet einen Bericht über den Eiswinter 1987 geslesen. An den Winter kann ich mich erinnern. Damals war ich Studentin in Gotha. Es war bitterkalt, wenn wir morgens an der Straßenbahn standen, um zur Fachschule zu fahren. Der Weg vom Wohnheim zur Straßenbahn und von der Starßenbahn zur Schule war ein Qual. Die Kälte zwickte ordentlich in die Wangen und wir mummelten uns ein bis an die Nasenspitze. Ich habe nie wieder einen so kalten Winter erlebt. An den 1978/1979 kann ich mich nicht erinnern, da war ich 12 und habe das waohl nicht so schlimm empfunden.

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Vor einigen Monaten habe ich in einer Fernsehsendung gehört, daß man Auskunft über die Umsiedlung ehemaliger DDR Bürger in die Bundesrepublik zwischen 1949 un 1989 erhalten kann. Da die Großeltern meines Mannes 1951 aus der DDR in die BRD übersiedelten und wir sehr wenig über die Familie und die Hintergründe wissen, habe ich mich entschieden, diese Quelle auszuprobieren und zu schauen, wie man diese Akten nutzen kann.

Die ehemaligen Bundesaufnahmestellen in Gießen und in Berlin haben das Aufnahmeverfahren für Übersiedler aus der ehemaligen DDR durchgeführt. Die gesetzliche Grundlage hierfür bildete das Aufnahmegesetz vom 22. August 1950, welches durch das Gesetz zur Aufhebung des Aufnahmegesetzes vom 24. Juni 1990 mit Wirkung vom 01. Juli 1990 aufgehoben wurde. Alle im Zuge der Durchführung dieser Aufnahmeverfahren erstellten personenbezogenen Akten werden im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Gießen aufbewahrt.

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Es frage ein Mitforscher in einer DNA FB-Gruppe:

Was erwartet Ihr eigentlich von einem DNA-Test? War es das Versprechen, Euch sagen zu können wo Eure Wurzeln liegen? Habt Ihr Euch erhofft - wie es die Werbung suggeriert - Verwandtschaft und neue Familienzweige zu finden? Wolltet Ihr - als Adoptierte - Eure biologischen Eltern finden?

In den letzten Tagen sehe ich in vielen Beiträgen Frust, Frust, Frust!!!
Das ist das allerschlimmste was der langsam wachsenden DNA-Getesteten-Gemeinschaft passieren kann. Es werden immer wieder die gleichen Fragen gestellt und auch immer wieder beantwortet. Sucht und lest frühere Beiträge!
Jeder hier hat seine Wünsche, Vorstellungen, Ziele!
Wir alle ziehen an einem Strick und was wichtig ist: auf der richtigen Seite!

Also, und da würde ich zuerst Jene hören, die total gefrustet sind: Warum seid Ihr enttäuscht? Würdet Ihr heute einen Test noch einmal machen? Was könnte Euch umstimmen?

Das veranlasste mich, darüber nachzudenken, was ich zu diesen Fragen zu sagen habe.

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Das Warten hat nun ein Ende, nachdem es schon seit dem 08. November 2018 verfügbar ist, kann ab sofort ganz offiziell bei Ancestry Deutschland ein DNA-Kit bestellt werden.

Ich habe ja bereits von dem Betatest berichtet, an dem ich teil genommen habe.

AncestryDNA ist ab dem 14. November 2018 auf dem deutschen Markt zu einem Einführungspreis von 79,- Euro inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Versandkosten auf www.ancestry.de/dna verfügbar. Außerdem erhalten Kunden beim Kauf eines AncestryDNA-Tests einen Gutschein in Höhe von 58,- Euro, den Sie für eine Halbjahresmitgliedschaft Ancestry International Deluxe mit Zugriff auf weltweit 20 Milliarden historische Dokumente einlösen können. AncestryDNA und Online-Ahnenforschung sind die ideale Kombination, um möglichst viel über die eigene Herkunft und das Leben seiner Vorfahren herauszufinden.

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Ich suche ja schon länger den Vater meines Ex-Schwiegervaters (Urgroßvater meiner Tochter). Er wurde 1941 ehelich geboren und dann im Nachhinein für unehelich erklärt. Aufgewachsen ist er bei seiner leiblichen Tante und deren Mann als Pflegekind. Die leibliche Mutter kümmerte sich nie um das Kind.

Nun habe ich einen Verdacht, wer der leibliche Vater gewesen sein könnte, der durch die Ergebnisse des DNA Testes aufkam. Für den getesteten Vater meiner Tochter, dessen LivingDNA Ergebnisse ich auf MyHeritage hochgeladen habe, gibt es zwei augenscheinlich echte Treffer. Einmal gesamt 33 cM auf 3 Segmenten, größtes Segment 20,4 cM und einmal 26,3 cM auf 2 Segmenten, größtes Segment 19,1 cM. Es handelt sich hierbei um Cousin und Cousine 2. Grades aus den USA. Sie sind beide Enkelkinder eines Edwin Dietz. Der Name machte mich stutzig, denn der Pflegevater meines Ex-Schwiegervaters ein Herrmann Dietz war.

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Wer nach seinen Ahnen forscht, der wird immer mal wieder auf den Umstand stoßen, daß der Vater eines Kindes unbakennt ist. Bei mir kommt das auch mehrfach vor, doch nun ist es nun schon zum zweiten mal der Fall, daß es besonders ärgerlich ist, da es sich um Vorfahren aus den letzen 100 Jahren handelt, die man ja besonders gerne komplett haben möchte. Es handelt sich zum zweiten Mal um eine Geburt aus der Zeit zwischen 1933 und 1945 in denen die Väter nicht bekannt ist.

Im ersten Fall habe ich den gesuchten Großvater meines Mannes finden können, weil bei der Geburt des Kindes der Vater in der Geburtsurkunde eingetragen war. Das hatte nur niemand nachgeprüft. Im derzeit vorliegenden zweiten Fall sehe ich leider keine Möglichkeit mehr, da noch etwas heraus zu finden.

Der Großvater meines Exmannes und leibliche Urgroßvater meiner Tochter ist leider nicht zu ermitteln, da der Großvater meiner Tochter angeblich keinerlei Informationen dazu hat. Ich habe da so meine leisen Zweifel dran, aber es führt leider auch kein weg in ein offenes Gespräch. Der Draht zu der Familie ist nicht mehr der Beste.

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Family Networks Betatest

Vor einiger Zeit habe ich mich im Portal von Living DNA als Betatester für die neue Funktion "Family Networks" beworben. Ich habe dazu bereits in eimem Blogartikel berichtet.

Am 26.10.2018 bekam ich per Mail Bescheid, daß ich als Betatester ausgewählt wurde. Nun ist der Zugang für das Family Networks bei mir in allen Tests freigeschaltet.

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ancestryDNA ErgebnisseHeute morgen hatte ich die ersehnte Mail. Die Ergebnisse von ancestryDNA sind da. Ancestry ist erstaunlich schnell. Den Test habe ich am 04.09. gemacht und gleich versendet. Als angekommen in Irland ist er genau drei Wochen später markiert worden. Genau eine Woche später wurde der testbeginn gemeldet und eine weitere Woche später liegen mir die Ergebnisse vor.

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Soeben habe ich die Bestätigung bekommen, daß mein DNA Kit bei ancestry angekomen ist und nun ausgewertet wird. Dies sind jetzt genau 3 Wochen nach dem Versand des Kits nach Irland. Das Kit wurde am 04.09. aktiviert, also der Test durchgeführt und am 05.09 mit dem beiliegenden Versandpaket in den Briefkasten geworfen. Eine zusätzliche Frankierung wurde nicht vorgenommen.

Nun bleibt abzuwarten, wann die Auswertung fertig sein wird. Vorhergesagt sind ja 6 - 8 Wochen Wartezeit ab Versand. Somit wäre Ende Oktober/ Anfang November mit den Ergebnissen zu rechnen. Man darf also gespannt sein, ob ancestry sich an die angegebenen Fristen hält. Ich bin gespannt auf die Ergebnisse.

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Inzwischen habe ich einige positve DNA Matches und dadurch auch Verwandtschaften belegen können, die mir bereits durch Stammbaumforschung bekannt waren, aber auch neue Verwandte gefunden.

Leider ist die DNA Forschung sehr schwierig, da sehr viele einfach einen Test machen, aber keine ausreichende Papierforschung dazu haben. Somit kann man leider bei vielen guten Matches nicht auf einen Nenner kommen. Was sich davon versprochen wird, erschließt sich mir persönlich dabei nicht.

Bisher habe ich nur Personen angeschrieben, die in meinen Augen vielversprechende Matches hatten und wenn möglich Daten verglichen. Aufwändigere Prozeduren zum DNA Vergleich habe ich noch nicht genutzt.

Ich möchte Euch hier mal meine Matches vorstellen und die tatsächtlich vorhandene Verwandtschaft.

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