Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart.
Richard von Weizsäcker

Der Name Arnold kommt im 19. Jahrhundert in Walddorf vor.

 

Namensherkunft und -bedeutung


Aus dem gleich lautenden Rufnamen (arn + walt) entstandener Familienname. Zur Verbreitung des Namens im Mittelalter trug auch die Verehrung des heiligen Arnold, Lautenspieler am Hofe Karls des Großen, bei. Viele z.T. heute nicht mehr gebräuchliche Kurzformen und regionale Varianten von Arnold haben sich in den entsprechenden Familiennamen erhalten.

Schreibvarianten von Arnold sind die Familiennamen Arnoldt und Arnolt.

Durch Umdeutung des zweiten Namenbestandteils in Anlehnung an das Adjektiv »hold« sind die Familiennamen Ahrenhold, Arnhold(t) entstanden. Auch bei den patronymischen Bildungen Ahrenholz und Arnholz handelt es sich um Umdeutungen in Anlehnung an das Substantiv »Holz«.

Arnoldi ist eine patronymische Bildung, die auf den Genitiv der latinisierten Form Arnoldus zurückgeht.

Bei Arnet(h) liegt eine zusammengezogene Form von Arnold vor; auch Arnoth ist durch Zusammenziehung entstanden.

Ahrend(t), Arend(t), Ahrndt, Arnd(t) sind aus niederdeutschen Kurzformen von Arnold hervorgegangen. Hierzu gehören die patronymischen Bildungen Ahrend(t)s, Ahrens, Arnds, Arns, Arntz, Arning.

Aus Koseformen von Arnold sind Arnemann und Ernemann, der niederdeutsche Familienname Arneke und die patronymische Bildung Ernken sowie die alemannischen Familiennamen Arni, Aerne, Aerni, Erne, Erni, Erny, Ernle entstanden.

Die Familiennamen Arl(e)t, Arlitt, Arloth sind in Schlesien und in der Oberlausitz heimisch. Sie gehen auf eine durch Umspringen des l entwickelte Kurzform von Arnold zurück.

Den Familiennamen Nolde, Nolte, Nölte, Nöldeke, Nolting liegt ebenfalls eine Kurzform zugrunde, die aus dem Ausgang des ersten Namenwortes und dem zweiten Namenbestandteil gebildet wurde.

 

Verbreitung


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