Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart.
Richard von Weizsäcker

In der schlesischen Woiwodschaft Oppeln finden sich die schlesischen Wurzeln sowohl der väterlichen als auch die mütterlichen Seite der Familie Eberle / Escheberg.

Unabhägig von der Eberle Linie hat auch die Escheberg Linie Wurzeln in Schlesien. Die Großmutter Elisabeth Grzeschik ist in Burkardsdorf im Powiat Oppeln geboren, so, wie fast alle ihre Vorfahren, die so weit ermittelt werden konnte, zum größten Teil ebenfalls in Burkardsdorf angesiedelt waren. Einige wenige der Vorfahren stammen aus dem Powiat Kreuzburg.

Ab 1514 war Oppeln eines der größten Zentren der schlesischen Tuchwebereien. Die staatliche Zugehörigkeit Oberschlesiens wechselte oftmals. Im frühen Mittelalter gehörte es zum Großmährischen Reich, dann zu Polen, später zur Böhmischen Krone. Als diese 1526 an die Habsburger fiel, kam Schlesien als Nebenland Böhmens unter die Herrschaft der Habsburger. Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1740-42 wurde der Großteil Nieder- und Oberschlesiens an Preußen abgetreten und später zur preußischen Provinz Schlesien reorganisiert. Ein kleinerer Teil verblieb als Österreichisch-Schlesien unter der Herrschaft der Habsburger. Nach 1871 wurde die preußische Provinz Teil des Deutschen Reiches. Nach dem Ersten Weltkrieg kam es zu einer Volksabstimmung, bei der 59,6 % für Deutschland votierten. Danach wurde Oberschlesien dreigeteilt, ein kleiner Teil (das sogenannte Hultschiner Ländchen) kam zur neu gegründeten Tschechoslowakei, der größte Teil des oberschlesischen Industriegebietes kam zu Polen und der flächenmäßig und bevölkerungsmäßig größte Teil verblieb bei Deutschland. 1945 kam dann auch der bei Deutschland verbliebene Teil Oberschlesiens zu Polen.

 

Interaktive Karte

hellblau = Herkunft der Vorfahren väterliche Seite (Malecha / Plura)
dunkelblau = Herkunft der Vorfahren mütterliche Seite (Grzeschik / Swientek)

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