Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart.
Richard von Weizsäcker

Im Jahre 1700 wird an der um 1500 entstandenen spätgotischen Kirche wird eine größere Umbaumaßnahme vorgenommen (das Kirchengebäude erhält im wesentlichen das heutige Erscheinungsbild. Der spätgotische Vieleckchor wird abgebrochen, das Langhaus um etwa ein Drittel verlängert. 1986 konnten bei Renovierungsarbeiten die Fundamente eines Vorgängerbauwerks aus der Zeit um das Jahr 1000 entdeckt werden). Der Turm stammt wohl (in Teilen) noch aus dem 12./13. Jahrhundert.

Der Herzog von Württemberg wird 1707 mittels einer Petition um die Abhaltung eines Jahrmarktes gebeten. Die Stadt Tübingen jedoch widerspricht. Spätestens ab 1723 finden jedoch neben der Denkendorfer Zehntscheur und dem Rathaus Märkte statt.

1745 erhält die Kirche eine E-Glocke mit der Inschrift "Aus dem Feuer floß ich, nach Walddorf gehör´ ich, Gottlob Jacob Rechlen goß mich in Stuttgart, anno 1745". Diese Glocke geht während des 1. Weltkrieges verloren.

Der Theosoph Friedrich Christoph Oetinger lebt 1746-1752 als Pfarrer in Walddorf.

Von 1762 bis 1783 ist Walddorf sitz einer Amtsschreiberei (Unteramt). Diese umfaßt auch noch Altenriet, Dörnach, Gniebel, Häslach, Rübgarten und Schlaitdorf. Herzoglicher Amtmann ist in dieser Zeit Gottlieb Christian Laiblin.

1778 wir das Geläut der Kirche um eine dritte Glöcke erweitert.

Bis 1791 vertritt der Walddorfer Schultheiß das "Obere Amt" (Walddorf mit Altenriet, Dörnach, Gniebel, Häslach und Schlaitdorf) bei Beratungen von Stadt und Amt Tübingen. Er führt den Titel Amtsschultheiß.

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