Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart.
Richard von Weizsäcker

Spätestens seit dem 15. Jahrhundert ist in Walddorf eine gewisse medizinische Grundversorgung nachweisbar, dass die historische Situation mit der heute vorhandenen ärztlichen Versorgung natürlich nicht vergleichbar ist, steht außer Frage. So waren es einst die Bader und Barbiere der Badestuben, die im weitesten Sinne eine Art medizinische Grundversorgung übernahmen.

Die Walddorfer Badestube (Talbrunnenweg 8) wird 1474 erstmals erwähnt und war bis um das Jahr 1708 in Betrieb. Letzter Besitzer war Hans Jakob Hoeltzle (geb. um 1645, gest 1708).

Vogt und Richter von Tübingen entscheiden 1495 in einem Streit zwischen dem Kloster Bebenhausen und dessen Maiern auf dem Pfalzgrafenhof in Walddorf, welche "denselben über Gebühr und Befugnis allzu sehr unter sich und ihren Erben geteilt haben, daß die Letzteren schuldig seien, den Hof wieder in acht Hände zusammen zu bringen".

Durch eine Stiftung des Schultheißen Johannes Glend entsteht noch vor 1497 südliche des Ortes eine Kapelle. An diese erinnert bis heute Flur- und Straßenname "Kappel". Die Kapelle selber wurde vermutlich während des "Bildersturmes" zerstört.

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