Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart.
Richard von Weizsäcker

.. ist in der Umgangssprache eine Person, die Land vermisst und die in korrekter Weise als Geodät bezeichnet wird

Ein Geodät oder Geometer ist ein Fachmann der Geodäsie (Vermessungswesen). Ein Geodät, der dieses Fach – an der Universität (Geodäsie) oder Fachhochschule (Vermessungswesen) – studiert hat, ist ein Vermessungsingenieur. Im englischsprachigen Raum wird ein Geodät der Landesvermessung zugeschrieben, er betätigt sich nur im Feld der „Höheren Geodäsie“.

Die Ausdrücke „Geometer“ und „Geodät“ stammen aus dem Griechischen und bedeuten etwa „jemand, der die Erde vermisst“ bzw. (in Grundstücke) „einteilt“. Das Wort „Geometer“ ist in einigen deutschsprachigen Gebieten noch in Gebrauch, in anderen gilt es – ebenso wie Landvermesser – als veraltet, in der Umgangssprache trifft man auch auf die Bezeichnung Feldmesser. Die Berufsbezeichnung Vermessungstechniker trägt, wer eine dreijährige duale Berufsausbildung erfolgreich absolviert hat. Auch der aus dem französischsprachigen Ausland stammende Begriff Geomatiker wird für den „Vermesser“ verwendet, der aber vom Geomatik-Ingenieur mit einer abgeschlossenen Hochschul- bzw. Universitätsausbildung in Geomatik zu unterscheiden ist.

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