Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart.
Richard von Weizsäcker

Ein Zweig der Vorfahren väterlicherseits führt im 16. Jahrhundert nach Sachsen ins Vogtland. Der Ahnengroßvater (Urgroßvater in 12. Generation) Wolfgang Reinoehl ist 1539 in Oelnitz geboren. Er studierte Theologie in Franfurt/Oder und Leipzig. Er kam zunächst als Hofmeister und Hauslehrer im Jahr 1560 nach Bebenhausen und vollendete in Tübingen das begonnene Theologiestudium.

Aus dem Buch Frauen in Plochingen, Band 5 aus der Reihe Plochinger Wegspuren, erschienen im Herba-Verlag Plochingen, Autor: Manfred Reiner, ISBN: 3-87330-108-3:
"Reinoehl erhielt 1564 die vakante Pfarrei Plochingen, weil kein Stipendari des Tübinger Stifts nach Plochingen ziehen wollte. Obwohl die Plochinger Pfarre doch eine sehr einträgliche Stelle mit guter Dotation gewesen war, fürchteten sich alle anderen Kandidaten vor einem Aufzug in Plochingen, weil der vorherige Pfarrer Bernhard Brenz an der Pest im Pfarrhaus gestorben war und weil angeblich Kirche und Pfarrhaus in einem erbärmlichen Zustand gewesen sind.
So bekam also der "Ausländer" Wolfgang Reinoel die Chance, Plochinger Pfarrherr zu werden, residierte von 1564 bis 1609 insgesamt 45 Jahre lang auf dem Plochinger Kirchberg und wurde der Stammvater der berühmten württembergischen Reinoelfamilie."

Die Nachkommen des Pfarrers Reinoehl lassen sich bis in die heutige Zeit verfolgen.

 

Ebenso aus Sachsen kommen sehr viele der mütterlichen Vorfahren. Dabei handelt es sich hauptsächlich um die Linie der Urgroßmutter Rosa Fanny Rudert. Die Familien konzentrierten sich auf die Orte südlich und südwestlich von Zwickau. Aber auch viele der augenscheinlich aus Böhmen stammenden Vorfahrens-Familien der mütterlichen Linie haben ihre eigentlichen Wurzeln in Sachsen.

Diese Webseite verwendet Cookies (ihhhh!) für alles mögliche (Werbung, Facebook, Besucheranalyse). Wenn Sie weiter hier surfen.
mehr Wissen Na gut