Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart.
Richard von Weizsäcker

Blog ancestry24 - Familienforschung Schweiker & Eberle

Willkommen auf unserem Familien-Blog. Hier veröffentlichen wir mehr oder weniger regelmäßig Beiträge zu unsereren Erfahrungen aus der Familien-Forschung, z.B. Ergebnisse unserer Suchen oder auch kleine Familiengeschichten und Ereignisse im Leben unserer Vorfahren. Die meisten der Blogbeiträge sind in Deutsch, nur einige Beiträge wurden und werden auch in Englisch angeboten.

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Heute berichte ich Euch, warum unser Markgraf Karl Friedrich eher unfreiwillig eine Menge Geld in die Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie gesteckt hat. Außerdem stelle ich Euch das Schlitzohr Autran vor.

Der Franzose Autran hielt sich schon seit mehreren Jahren in der Schweiz als Uhrenfabrikant und Händler auf. Er war der Typ Vertreter, der Dir eine Melkmaschine aufschwätzen kann, obwohl Du gar keine Kühe hast. Er war von seinen Ideen begeistert und steckte damit seine Gesprächspartner an. Damit hatte er bei den eher trockenen Schweizern in Genf und Bern jedoch wenig Erfolg. Doch dann fiel sein Auge auf die deutsche Stadt Lörrach! Hier stand schon lange ein Schulgebäude leer. Sofort eilte er zum badischen Obervogt und berichtete dem über seine euphorischen Pläne, eine Uhrenfabrik in Lörrach zu gründen.

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Im Laufe der Zeit habe ich durch meine Forschung schon einige Erbstücke aus meiner Familie bekommen. Stolz bin ich z.B. auf meine große Fotosammlung, die mich zurück blicken lässt bis auf alle meine Urgroßeltern. Heilight der Fotosammlung ist aber das Foto von meinem UrUrgroßvater. na ok, es ist eigentlich keine Foto, sondern die Fotografie einer Zeichnung. Mit diesem 2x Urgroßvater hängt auch mein absolutes Lieblingsstück und Heiligtum zusammen.

NähtischIch bin mit dem Lieblingsstück aufgewachsen und habe es tagtäglich bei meiner Oma im Wohnzimmer stehen sehen.

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Seit Anfang diesen Jahres ist der Anbieter Living DNA in Deutschland auf dem Markt und bietet auch in Kooperation mit dem Compgen (Verein für Computergenelogie) DNA Tests für Genealogen an. Living DNA ist ein Anbieter mit Sitz in England und Wales. Auf dem deutschen Markt bietet die Firma DNA Tests für atDNA, mtDNA und yDNA zu einem zugegeben unschlagbar günstigen Paketpreis an.

Eigentlich stand ich der DNA Genealogie dahin sehr skeptisch gegenüber. Aber das gute Angebot und vor allem din Zusammenarbeit mit dem compgen, bei dem auch noch Hilfe in Deutsch versprochen wurde, hat mich überzeugt, es zu versuchen. Nachdem ich gute Erklärungen bekommen habe, was man mit Hilfe der Ergebnisse verifizieren kann, habe ich mich doch entschlossen das Angebot zu nutzen.

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Nun habe ich seit einigen Tagen Egebnisse auf Gedmatch Genesis. Die Tabelle war ganz schön lang. Aber woher weiß ich jetzt, welche Ergebnisse für mich relevant sind?

Zugrunde legen sollte man nun die Erkenntnisse über SNPs und Centimorgan (cM). "Die Anzahl der SNPs, in denen man mit einer anderen Person übereinstimmt, kann also dazu verwendet werden, um zu besimmen, wie eng verwandt man ist" und "Gemeinsame Segmente von über 12 cM können in der Regel als IBD gelten, d.h. stammen von einem gemeinsamen Vorfahren; Segmente unter 10 cM sind mit höherer Wahrscheinlichkeit IBS oder IBC, stimmen also nur zufällig überein".

Also vergleichen wir SNP und Cenimorgan. Direkt in der Tabelle kann man einen 1:1 vergleich durch Klick auf das A in der 2. Spalte durchführen. Dabei wird verglichen:

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LieblingsstückeJeder, der Ahnen- oder Familienforschung betreibt, hat auch Lieblingsstücke, die er von seinen Vorfahren geerbt hat. Irgend wann im Laufe der Forschung ist Euch ein Fund in die Hände gefallen, der etwas ganz besonderes für Euch persönlich darstellt. Manchmal erbt man auch etwas, was man nie im Leben wieder hergeben würde. Erzählt uns davon!

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In emeinem vorherigen Artikel zur DNA-Genealogie habe ich darüber geschrieben, was SNP's sind. Die Länge der DNA Elemente, der SNP's wird in Centimorgan (cM) gemessen.

Definition:
Das Centimorgan (abgekürzt cM, benannt nach Thomas Hunt Morgan) ist eine Hilfsmaßeinheit der Genetik, die die Frequenz bzw. Wahrscheinlichkeit einer Rekombination in Prozent angibt. Auf diese Weise kann die genetische Distanz quantifiziert werden, also der genetische Abstand zweier Loci auf einem Chromosom.

Das Centimorgan bezeichnet keine feste physische Länge (wie Zentimeter, Millimeter), aber es wird insbesondere in der DNA-Genealogie vereinfacht verwendet, um die Länge von DNA-Segmenten (SnP's) anzugeben.

Bewertung: 5 / 5

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Was mir immer wieder auffällt ist, daß viele im Internet und vor allem auf Facebook in diversen Ahneforschungsgruppen Anfragen stellen, die irgendwo mittendrin Anfangen. Da werden Antworten erwartet auf Fragen wie "Hallo, ich suche Informationen zu meiner Oma Maria Christina W.. Geboren am 28. 8.19xx in H., Kreis R.. Vater war Franz W., Bäckermeister. Leider leben meine Großeltern nicht mehr und ich habe auch durch meine Eltern keine Möglichkeit an Informationen zu kommen."

Was soll man darauf antworten? Was erwarten die Leute?

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Wenn man DNA Analysen für seine genealogische Forschung macht, kommt man unweigerlich auch mit dem Begriff SNP in Berührung. Um seine Ergebnisse und die Funktionsweise der DNA Genalogie besser zu verstehen, sollte man sich mit solchen Begriffen auseinandersetzen.

SNPs (Single Nucleotide Polymorphism) sind Variationen von einzelnen Basenpaaren in einem DNA-Strang. SNP-Tests gibt es für mtDNA und Y-Chromosomen. Anhand dieser Tests lässt sich die Zugehörigkeit einer Person zu einer Haplogruppe bestätigen.

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Die Beschäftigung mit der DNA Genealogie erfordert zwangsläufig, daß ich weiß, was ich damit erreichen will und wozu die einzelnen Tests dienen. Will ich nur wissen, woher die Mutterlinie oder die Vaterlinie in den letzten Jahrtausenden stammt, dann genügt mit der jeweilige yDNA oder mtDNA Test. Ebenso, wenn ich nur die direkte Verwandtschaft in der väterlichen (rein männlichen) oder in der mütterlichen (rein weibliche) Linie wissen will, reicht jeweils vorgenannter Test.

Will man jedoch auch die fernere oder nähere Verwandtschaft mit anderen getesteten Personen oder die Zusammensetzung der Vorfahrenschaft in Hinblick auf ihre geographische (oder ethnische) Herkunft wissen, dann benötigt man einen atDNA Test.

Bewertung: 5 / 5

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Heute will ich mich mal damit beschäftigen, wie ich zu Informationen komme, mit wem ich, bzw. meine Mutter, denn nun verwandt sein könnte und ob mir das bei der Forschung weiter hilft, z.B. um uneheliche Geburten eventuell einem Vater zuzuordnen.

Beim DNA Matching erhält man die genetischen Ergebnisse für zwei Personen, die den autosomalen DNA Test gemacht haben, verglichen und mögliche Beziehungsverhältnisse aufgezeigt. Ein DNA Match zwischen zwei Personen kann zeigen, dass diese tatsächlich miteinander verwandt sind, oder dass sie die gleiche ethnische oder regionale Herkunft haben. Die mögliche Verwandtschaft wird auf der Grundlage der genetischen Testergebnisse berechnet und angezeigt. Obwohl Matches mit der gleichen Verwandtschaftsbeziehung (z.B. Cousin 4.-5. Grades) erscheinen können, können sich diese aufgrund anderer Parameter voneinander unterscheiden. Es wird daher empfohlen, alle Parameter für ein besseres Verständnis der einzelnen DNA Matches zu überprüfen.

Da ich meinen test bei Living DNA gemacht habe, kann ich dort keine Matches vergleichen, denn eine solche Datenbank steht nicht zur Verfügung, hoffentlich sprechen wir hier von noch nicht!

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